Vincent Kriechmayr droht nach Abfahrt und Super-G in Gröden mit möglichem Rücktritt: "Dann haue ich den Hut drauf"

Vincent Kriechmayr hat nach den aus seiner Sicht enttäuschend verlaufenen Speedrennen in Gröden öffentlich Rücktrittsgedanken geäußert. "Hinterherfahren ist nicht mein Anspruch. Irgendwas muss sich jetzt schon ändern", sagte der Österreicher gegenüber dem "Kurier". "Wenn ich weiter so nachfahre, dann haue ich den Hut drauf." Die aktuelle Situation ärgere ihn, so der 33-Jährige.

Vincent Kriechmayr in Gröden

Fotocredit: Imago

In der Abfahrt auf der Saslong kam Kriechmayr nicht über Position 55 hinaus. Einen Tag zuvor im Super-G wurde der Doppelweltmeister von 2021 Zwölfter.
"Zumindest habe ich in Beaver Creek einen Grundspeed gehabt, der ist mir hier komplett abgegangen", sagte Kriechmayr. Die Resultate seien nicht sein Anspruch.
In der Abfahrt patzte er zudem und vermied mit viel Geschick einen Sturz. Der Fehler sei aber nicht der einzige Grund für das schwache Resultat gewesen. "Wenn ich den nicht mache, bin ich eine Sekunde schneller, aber noch immer 1,3 Sekunden zurück", so Kriechmayr. Er habe auch in allen anderen Passagen Rückstand aufgebrummt bekommen.
In den kommenden Wochen hat der Österreicher aber die Chance zu beweisen, dass weiterhin auch im Kampf um das Podium mit ihm zu rechnen sein wird. Schon nach Weihnachten steht auf der Stelvio in Bormio, wo 2026 die Olympiamedaillen vergeben werden, der nächste große Klassiker auf dem Programm.
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Quelle: Eurosport


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