Linus Straßer verpasst Finale beim Slalom in Gurgl: Materialpoker bei Kitzbühel-Sieger geht daneben

Linus Straßer hat beim Weltcupslalom im österreichischen Gurgl den ersten Rückschlag in der neuen Saison hinnehmen müssen. Der Münchner kam auf dem eisigen Hang nie in den Rhythmus, verhinderte mehrmals einen Ausfall nur knapp und verpasste das Finale. Der Kitzbühel-Sieger ging mit einer neuen Bindung seines Ausrüsters Rossignol an den Start. Ein Risiko, das sich nicht bezahlt machte.

"Eine Katastrophe": Straßer hadert mit Materialwahl

Quelle: Eurosport

"Es war vom Material her ziemlich danebengegriffen. Ich habe seit dieser Saison was Neues, weil man immer schaut, dass man den nächsten Schritt macht und sich weiterentwickelt", erklärte der 32-Jährige nach einem indiskutablen Platz 38 am Eurosport-Mikrofon.
"Letztlich war es heute eine Katastrophe. Ich habe den Ski nie in den Arbeitsbereich reinbekommen, wo er mir hilft, wo ich mit ihm fahren kann. So war es nur gegeneinander", fügte er hinzu.
Auch Marcel Hirscher haderte mit seinem Material. Der Doppelolympiasieger von Pyeongchang 2018 hatte wie Straßer große Schwierigkeiten und rutschte im Steilhang schließlich an einem Tor vorbei.
"Wenn man Linus Straßer fragen würde - der hat das heute auch relativ schnell gemerkt. Es scheint schon so, dass der Grat, welches Setup auf diesen Verhältnissen funktioniert, immer krasser wird. Es lag zum Beispiel heute nicht an Linus, behaupte ich; es war einfach nicht stimmig für ihn heute", sagte Hirscher.
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Aus im ersten Durchgang: Straßer mit Katastrophen-Lauf

Quelle: Eurosport

Feller und Pinheiro-Braathen ausgeschieden

Zu den zahlreichen "Opfern" im ersten Durchgang in Gurgl gehörten auch der Olympiazweite Johannes Strolz, der Gesamtsieger der Vorsaison im Disziplinweltcup, Manuel Feller (beide Österreich) und der nun für Brasilien fahrende Lucas Pinheiro Braathen. Alle drei sahen das Ziel nicht.
Insgesamt scheiterten 18 der 62 Fahrer vorzeitig. Viele weitere kämpften sich durch und fingen sich großen Rückstand auf den Halbzeitführenden Clement Noel ein, der letztlich seinen zwölften Weltcup-Sieg einfuhr.
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"Eine Katastrophe": Straßer hadert mit Materialwahl

Quelle: Eurosport


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