Josef Ferstl stürzt bei Super-G-Rennen in Garmisch-Partenkirchen und erleidet komplizierten Bruch

Josef Ferstl ist im Rahmen eines FIS-Rennens in Garmisch-Partenkirchen schwer gestürzt und hat sich den Arm gebrochen. Der 33-Jährige kam am Dienstag nach wenigen Toren im Super G zu Fall und verletzte sich dabei. Ferstl erlitt nach Informationen des Deutschen Ski-Verbandes (DSV) einen komplizierten Bruch im rechten Oberarm und wurde bereits in Garmisch-Partenkirchen operiert.

Josef Ferstl 2021

Fotocredit: Imago

Laut DSV muss der Speed-Spezialist ein paar Wochen pausieren. Es gehe ihm aber den Umständen entsprechend gut. Auf Instagram postete Ferstl ein Foto aus dem Krankenhausbett mit seinem bandagierten Arm und schrieb dazu lediglich: "Oberarmbruch."
Den Super-G auf der Kandahar, der vom Abfahrtshang gestartet wurde, gewann Simon Jocher vor Romed Baumann. Andreas Sander machte den deutschen Dreifachsieg perfekt.
Das Rennen, das nach dem Super G der deutschen Meisterschaften ausgetragen wurde, konnte nach dem Sturz aufgrund der Witterungsbedingungen nicht fortgesetzt werden.
"Anschließend war der Schnee im oberen Teil einfach zu weich. Daher mussten wir abbrechen", wird Rennleiter Markus Anwander im "Merkur" zitiert. Für Ferstl gab es damit eine weitere Negativerfahrung auf der Kandahar.
Denn schon im vergangenen Jahr war der Deutsche im Weltcup auf der Piste in Garmisch-Partenkirchen schwer gestürzt. Dabei hatte sich Ferstl einen Muskelbündelriss im linken Hüftbeuger sowie ein angebrochenes linkes Sprunggelenk zugezogen. Bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d'Ampezzo hatte er daraufhin auch zuschauen müssen.
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Quelle: Eurosport

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