Josef Ferstl im Pech: Sturz in Garmisch-Partenkirchen kostet WM-Start
Josef Ferstl hat sich bei seinem Sturz auf der Kandahar-Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen einen Muskelbündelriss im linken Hüftbeuger sowie ein angebrochenes linkes Sprunggelenk zugezogen. Dies bestätigte der Deutsche Skiverband (DSV) gegenüber Eurosport.de. Infolge dessen verpasst der 32-Jährige die alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Cortina d’Ampezzo, die am 8. Februar beginnen.
Josef Ferstl erleidet einen Faszienriss im Oberschenkel
Fotocredit: Imago
"Diese Verletzung wenige Tage vor den Weltmeisterschaften ist natürlich bitter", erklärte Ferstl.
Allerdings sei er "froh, dass nicht mehr passiert ist. Ich werde die Verletzungen ausheilen und dann in die Vorbereitung für die Olympiasaison einsteigen."
Der Speed-Spezialist war nach einem Innenski-Fehler am Seilbahnstadl-Sprung abgehoben und hart auf die Piste geprallt. Ferstl wird damit acht bis zehn Wochen ausfallen, wie eine MRT-Untersuchung vor Ort zeigte.
Nach dem Aufprall schlug der Traunsteiner mit dem Rücken im Sicherheitsnetz ein, das er dabei aus der Verankerung riss. Zunächst deutete wenig auf eine schwere Verletzung hin, Ferstl konnte sogar noch ins Ziel fahren.
Dreßen auf gutem Weg, Paris triupmhiert
Während Ferstl für entsetzte Gesichter im deutschen Lager sorgte, machte Thomas Dreßen auf seinem Weg zum Comeback als Vorläufer einen weiteren Schritt.
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"Ist das grausam": Ferstl rauscht in höchstem Tempo in den Fangzaun
Quelle: Eurosport
Dreßen, der nach seiner Hüft-OP Ende November wieder einsteigt, fühlte sich im Vergleich zum Training "schon besser".
Bei seiner Fahrt habe er sich an seinen Vorjahressieg erinnert, "da kommen die Emotionen wieder".
Das Rennen gewann indes der Italiener Dominik Paris, der Kitzbühel-Sieger Beat Feuz (+0,37 Sekunden) und Matthias Mayer (+0,40 s)) auf die Plätze zwei und drei verwies.
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Muzatons Rettungsaktion bei 119 km/h - Kommentatoren applaudieren
Quelle: Eurosport
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