"Diese Verletzung wenige Tage vor den Weltmeisterschaften ist natürlich bitter", erklärte Ferstl.
Allerdings sei er "froh, dass nicht mehr passiert ist. Ich werde die Verletzungen ausheilen und dann in die Vorbereitung für die Olympiasaison einsteigen."
Der Speed-Spezialist war nach einem Innenski-Fehler am Seilbahnstadl-Sprung abgehoben und hart auf die Piste geprallt. Ferstl wird damit acht bis zehn Wochen ausfallen, wie eine MRT-Untersuchung vor Ort zeigte.
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Nach dem Aufprall schlug der Traunsteiner mit dem Rücken im Sicherheitsnetz ein, das er dabei aus der Verankerung riss. Zunächst deutete wenig auf eine schwere Verletzung hin, Ferstl konnte sogar noch ins Ziel fahren.

Dreßen auf gutem Weg, Paris triupmhiert

Während Ferstl für entsetzte Gesichter im deutschen Lager sorgte, machte Thomas Dreßen auf seinem Weg zum Comeback als Vorläufer einen weiteren Schritt.

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Dreßen, der nach seiner Hüft-OP Ende November wieder einsteigt, fühlte sich im Vergleich zum Training "schon besser".
Bei seiner Fahrt habe er sich an seinen Vorjahressieg erinnert, "da kommen die Emotionen wieder".
Das Rennen gewann indes der Italiener Dominik Paris, der Kitzbühel-Sieger Beat Feuz (+0,37 Sekunden) und Matthias Mayer (+0,40 s)) auf die Plätze zwei und drei verwies.
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