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Svindal, Reichelt und Streitberger: Schwere Stürze auf der Streif
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Publiziert 23/01/2016 um 13:39 GMT+1 Uhr
Die berühmt-berüchtigte Hausbergkante auf der Streif in Kitzbühel hat auch bei der Weltcup-Abfahrt am Samstag wieder zahlreiche Stürze provoziert. Speed King Aksel Lund Svindal aus Norwegen kam an der Stelle ebenso schwer zu Fall wie vor ihm Hannes Reichelt und Georg Streitberger. Die beiden Österreicher mussten mit dem Helikopter geborgen werden.
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Svindal stand nach einem furchteinflößenden Überschlag bald wieder, stapfte mit blutiger Nase durch den Schnee und wurde mit einem Skidoo zu Tal gebracht. Im Krankenhaus in Innsbruck wurde ein Kreuzbandriss im rechten Knie festgestellt. Damit ist die Saison für ihn gelaufen.
Reichelt, der über Kopfschmerzen klagte, musste wie Streitberger mit dem Hubschrauber geborgen werden, er zog sich zudem eine Knochenprellung im linken Knie zu.
Wie der ÖSV mitteilte, rissen bei Streitberger das Kreuzband sowie das Seiten- und Innenband im rechten Knie.
Obwohl sich Peter Schröcksnadel, Präsident des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV), für einen Abbruch aussprach, wurde das Rennen jeweils nach einigen Minuten Unterbrechung fortgesetzt - den teilweise schrecklichen Szenen zum Trotz. Wegen Windes waren der Start zuvor verschoben und die Strecke etwas verkürzt worden. Gefahren wurde vom sogenannten Reservestart 1, unmittelbar über der berühmten Mausefalle.
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