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Abfahrt in Kitzbühel: Beat Feuz beschwert sich nach Sturz von Kryenbühl über Zielsprung
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Publiziert 22/01/2021 um 15:35 GMT+1 Uhr
Der schwere Sturz des Schweizers Urs Kryenbühl beim Zielsprung auf der Streif bei der Abfahrt in Kitzbühel hat heftige Diskussionen ausgelöst. Besonders Sieger Beat Feuz kritisierte die Präparierung der kritischen Passage. "Er geht einfach zu weit. Man hat nur die letzten zwei, drei Meter entschärft. So entschärft man ihn nicht", sagte der Schweizer dem "ORF": "Solche Bilder will man nicht sehen."
Urs Kryenbühl stürzt in Kitzbühel
Fotocredit: Getty Images
Weitere Fahrer, darunter die Deutschen Josef Ferstl und Dominik Schwaiger, trug es beim Zielsprung weit hinaus. Alle außer Kryenbühl konnten dort aber einen Sturz vermeiden.
Besonders der hohe Luftstand bereitete Sorgen. "Ein Zielsprung gehört dazu. Aber er muss nicht 60 Meter gehen und auch nicht diese Höhe haben", sagte Feuz.
Da muss man sich was einfallen lassen", sagte Dominik Paris (Italien/+0,56 Sekunden), der hinter Feuz und Österreichs Olympiasieger Matthias Mayer (+0,16) Rang drei belegte.
Bereits im Abschlusstraining erwischte es den Franzosen Johan Clarey an der gleichen Stelle. Der Routinier kam aber glimpflich davon, konnte in der Abfahrt starten und wurde starker Vierter.
"Der Zielsprung ist schon seit drei Tagen ein Thema. Es geht bei der Diskussion um die Piste von Anfang an nur um den Sprung", sagte Feuz.
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Quelle: Eurosport
Für zusätzliche Probleme sorgte Rückenwind, der dafür verantwortlich war, dass die Fahrer den Sprung mit hoher Geschwindigkeit erreichten. Während den mehreren längeren Unterbrechungen aufgrund des Windes wurde am Sprung gearbeitet, weitere Entschärfungen für die eigentliche Hahnenkammabfahrt am Samstag (ab 11:30 Uhr live bei Eurosport 1, Joyn PLUS+ und im Liveticker bei Eurosport.de) sind nicht unwahrscheinlich.
Schon in der Vergangenheit geriet der Zielsprung in Kitzbühel besonders nach schweren Stürzen wie dem des Schweizers Daniel Albrecht immer wieder in die Kritik. Der Eidgenosse lag 2009 mit einem Schädel-Hirn-Trauma fast vier Wochen im künstlichen Koma, hatte anschließend motorische und sprachliche Störungen und konnte nach seinem Comeback nie wieder an seine Leistungen von vor dem Unfall anknüpfen.
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