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Abfahrt in Kitzbühel: Sturz-Opfer Henrik Röa schockiert nach Horror-Crash auf der Streif: "Fuß stand um 90 Grad ab"
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Publiziert 23/01/2023 um 14:19 GMT+1 Uhr
Der norwegische Skirennläufer Henrik Röa hat mit schockierenden Worten von seinem schweren Sturz bei der Abfahrt in Kitzbühel berichtet, bei dem er sich einen Beinbruch zuzog. "Es war ziemlich brutal. Es ist unfassbar, dass ich nur einen Knochenbruch erlitten habe und der Kopf und alles andere in Ordnung sind. Mein rechter Fuß stand um 90 Grad ab", sagte er dem norwegischen Fernsehsender "NRK".
Schock in Kitzbühel: Schwerer Sturz von Röa in der Abfahrt
Quelle: Eurosport
Er sei den Umständen entsprechend sogar glimpflich davongekommen, sagte Henrik Röa. Der 27-Jährige war am Freitag bei der ersten Abfahrt in Kitzbühel auf der Ziellinie schwer gestürzt, hatte sich mehrfach überschlagen und musste schließlich mit dem Helikopter abtransportiert werden.
Noch am Nachmittag hatte der norwegische Skiverband die Diagnose gegenüber der Nachrichtenagentur "NTB" bestätigt. Röa sprach später von einer "offenen Fraktur".
Dominator Aleksander Aamodt Kilde, der selbst am Freitag einem schweren Sturz nur knapp entgehen konnte, litt mit seinem Teamkollegen. "Wir haben ein fantastisches Team. Das hat mir wirklich Magenschmerzen bereitet", sagte er gegenüber "NRK": "Es ist hart, wenn man so ein kleines Team ist, wie wir es sind. Ich bin so etwas wie ein großer Bruder, also war es hart", sagte er.
Der 30-Jährige zeigte sich daher erleichtert, Röa einen Tag später schon wieder lächeln zu sehen. Der Grund: Der 27-Jährige schaute aus dem Krankenbett zu, wie Kilde dem Schock vom Freitag trotzte und am Samstag in der zweiten Streif-Abfahrt triumphierte.
Röa freut sich über Kilde-Triumph
"Ich bin in sehr guten Händen. Es ist schön zu sehen, wie Aleks alles gibt und die Messlatte weiter nach oben verschiebt", sagte Röa bei "NRK" nach der Triumphfahrt von Kilde.
Röa bleibt weiterhin im Krankenhaus, wo er sich zeitnah einer weiteren Operation unterziehen wird.
Dass den in der Vergangenheit bereits häufig verletzungsgeplagten Röa mit dem Saisonaus nun der nächste Rückschlag ereilte, bedauerte Nationaltrainer Steve Skavik. "Es ist sehr schade und wird ihn weit zurückwerfen", sagte der 55-Jährige gegenüber der norwegischen Tageszeitung "VG".
Teamkollege Kilde zeigte sich dennoch optimistisch, dass Röa auch diese Verletzung wegstecken werde. "Er ist ein positiver Typ und kann einen Niederschlag verkraften."
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Quelle: Eurosport
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