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Ski Alpin Kitzbühel - Barnabas Szollos nach Horror-Sturz mit mehreren Knochenbrüchen im Kiefer und Gesicht
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Publiziert 18/01/2024 um 11:46 GMT+1 Uhr
Barnabas Szollos wird nach seinem schweren Sturz auf den Kopf beim 2. Abfahrtstraining am Mittwoch in Kitzbühel keine bleibenden Schäden davontragen. Wie die FIS verkündete, stellten die Ärzte im Krankenhaus in Innsbruck eine Gehirnerschütterung, mehrere Brüche im Kiefer und Gesicht sowie schwere Prellungen am Körper diagnostiziert. Der Israeli sei ansprechbar und werde am Donnerstag operiert.
Barnabas Szollos
Fotocredit: Imago
Der Internationale Skiverband (FIS) vermeldete auf seiner Website: "Das Training von Barnabas Szollos auf der Streif endete abrupt, nachdem er nur wenige Sekunden nach seinem Start einen schweren Sturz erlitt. Er wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus in Innsbruck geflogen, wo die Ärzte eine Gehirnerschütterung, mehrere Brüche im Kiefer und Gesicht sowie einige Prellungen am Körper diagnostizierten. Glücklicherweise ist er wach und ansprechbar. Die Ärzte haben außerdem mitgeteilt, dass keine dauerhaften Schäden zu erwarten sind und dass er am Donnerstag operiert wird. Wir danken Ihnen allen für Ihre guten Wünsche und hoffen auf eine schnelle Genesung."
Szollos schlug bei seinem Crash mit rund 120 km/h so hart auf seinem Kopf auf, dass sich dabei der Helm vom Kopf löste, bevor der Israeli ins Fangnetz rauschte.
Im Anschluss wurde der Israeli mit einem Hubschrauber ins Hospital geflogen, wo ihn seine Familie unterstützt.
Cuche prognostiziert Verletzung von Neffe Rémi
Im Lauf direkt vor Szollos hatte sich Rémi Cuche ebenfalls verletzt. Der Neffe von Didier Cuche hatte vor der Einfahrt in den Steilhang einen Schlag abbekommen, sein Ski vergrab sich daraufhin im eisigen Schnee.
Der 23-Jährige kam zwar im Gegensatz zu Szollos nicht zu Sturz, konnte die Fahrt im Steilhang jedoch nicht fortsetzen, bevor sich der Schweizer mit schmerzverzerrtem Gesicht ans linke Knie fasste.
Didier Cuche, Abfahrts-Rekordsiegers in Kitzbühel, analysierte die Fahrt seines Neffen derweil in der Coachingzone. Wie die Schweizer Tageszeitung "Blick" berichtet, musste sich die Ski-Legende nach dem Malheur seines Neffen die eine oder andere Träne unterdrücken. Die spontane Ferndiagnose des einstigen Weltmeisters war ernüchternd: "So wie das aussieht, hat sich Rémi das Kreuzband gerissen."
Eine offizielle Diagnose des Grades der Verletzung steht bei Cuche noch aus.
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Cuche, Kitzbühel, Training
Quelle: Eurosport
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