Aleksander Aamodt Kilde erinnert sich an Kitzebühel-Debüt vor elf Jahren: "Habe gesagt, dass ich das nie mehr mache"
VonLukas Fegers
Update 21/01/2025 um 17:46 GMT+1 Uhr
Beim Weltcup in Kitzbühel ist Aleksander Aamodt Kilde verletzungsbedingt zum Zuschauen verdammt. Als Experte ist der Norweger aber vor Ort - und erinnerte sich bei "Servus TV" an seinen Debüt-Start am Hahnenkamm im Jahr 2014. Nach seinem ersten Training habe er im Ziel gesagt, "dass ich das nie mehr mache. Trotzdem war ich am nächsten Tag wieder am Start. Das war schon ein besonderes Gefühl."
Horrorsturz im Zielhang: Kilde kracht brachial in Fangzaun
Quelle: Eurosport
Damals war Kilde bei seinem ersten Abfahrtstraining mit der Nummer 57 aus dem Starthaus auf die Piste gerauscht. Dort hatte ihn "warme Luft" erwartet, der Schnee und die Verhältnisse seien "ganz brutal" gewesen.
Der Hahnenkamm verlangte dem Debütanten also ziemlich viel ab - und dennoch zog die prestigeträchtige Piste ihn offenbar direkt in den Bann. "Kitzbühel ist nicht nur wegen der Strecke super, sondern auch wegen allem, was lost ist", sagte der 32-Jährige dem "Blick" zufolge am Montagabend auf "Servus TV".
Für einen Abfahrer sei es "das Rennen zum Gewinnen", so Kilde. Eine wenig verwunderliche Aussage auch aus finanzieller Sicht: Schließlich fließt bei keinem Weltcup-Event mehr Preisgeld.
Seinen ersten Sieg am Hahnenkamm fuhr Kilde im Jahr 2022 ein, im Folgejahr gelang ihm direkt der nächste Coup. Auf seine Chance für einen potenziell dritten Triumph in Kitzbühel muss der Partner von Superstar Mikaela Shiffrin aber weiter warten.
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In Kitzbühel vor Ort, aber nicht als Starter: Aleksander Aamodt Kilde.
Fotocredit: Getty Images
Kitzbühel-Comeback im nächsten Jahr?
Noch immer kämpft der Gesamtweltcupsieger von 2019/20 mit seinen schweren Verletzungen, die er sich im vergangenen Jahr in Wengen zugezogen hatte. Beim Abfahrtsklassiker war Kilde ungebremst in einen Fangzaun gekracht.
Die Folge? Mehrere Operationen und ein steiniger Weg zurück zum Comeback. Mittlerweile aber scheint ein Ende der Leidenszeit in Sicht.
"Die sechste Operation an der Schulter ist die letzte. So ist es geplant", erklärte Kilde in der Kitzbüheler Talkrunde am Montag: "Die Wade und das Bein schauen ganz okay aus und das normale Skifahren geht ganz gut. Nächstes Jahr wieder Rennen zu fahren, ist auf jeden Fall der Plan. Für das kämpfe ich."
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Die Fahrt zum Sieg: Robinson trumpft am Kronplatz auf
Quelle: Eurosport
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