Ski Alpin: Hahnenkammrennen in Kitzbühel schüttet am meisten Geld an Fahrer aus - nirgends gibt es mehr Preisgeld

Die Hahnenkammrennen sind nicht nur prestigeträchtig, sondern auch noch wahnsinnig gut dotiert. Bei keinem anderen Rennen winkt den Teilnehmern so viel Geld wie in Kitzbühel. Andere Austragungsorte zahlen deutlich geringere Summen aus. Auch die legendäre Lauberhornabfahrt kann nicht ansatzweise mithalten. Kitzbühel ist das Nonplusultra, aber wie viel Kohle gibt es woanders?

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Quelle: Eurosport

Auf der berühmten Streif erhält der Sieger 100.000 Euro, der Zweite 50.000 Euro und für den Dritten wird das Preisgeld nochmal halbiert. Selbst Platz zehn erhält noch 9.000 Euro.
Für Slalom, Abfahrt und Super-G gelten dieselben Preisgelder. Insgesamt schüttet der Veranstalter in Kitzbühel 333.500 Euro pro Rennen (Slalom, Super-G und Abfahrt) verteilt auf die Plätze eins bis 30 aus. Im Rekordjahr 2023 waren es sogar 340.000 Euro.
Summen von denen andere Rennen weit entfernt sind. In Beaver Creek (Colorado) gibt es für den Sieger rund 47.000 Euro, für Platz zwei etwa 23.000 Euro. Im Vergleich zu Gröden, wo das zweite Abfahrtsrennen der Saison 2024/2025 stattgefunden hat, ist das immer noch fürstlich.
In Südtirol gab es für den Sieger, den Schweizer Marco Odermatt, 28.500 Euro. Der Zweite musste sich mit 18.600 Euro begnügen, während es für Rang zehn nur noch 800 Euro gab.

Preisgeld: Zu wenig für Wengen?

Schlagzeilen machte am Wochenende auch das Preisgeld für die Rennen in Wengen. Etwas mehr als 47.000 Euro konnte der Sieger einstreichen - zu wenig - findet das ehemalige Abfahrtass Beat Feuz. Das Preisgeld in Wengen fällt für mich diskussionslos zu gering aus", sagte er in einem Interview mit dem "Blick". In das gleiche Horn bläst Ex-Olympiasieger Franz Klammer:
"Für mich ist es eine Schweinerei, dass für den Sieg auf der längsten Abfahrt der Welt nicht mehr Geld bezahlt wird, wenn man in Betracht zieht, dass der Sieger in Kitzbühel 100.000 Euro erhält."
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Quelle: Eurosport

Preisgeld: Marco Odermatt ist Bestverdiener

Er führt die Gesamtwertung an und ist auch ganz oben im Preisgeld-Ranking. Fast 355.000 Euro sprangen für den 27-Jährigen in der Saison 2024/2025 raus. Auf Platz zwei rangiert Henrik Kristoffersen. Der Norweger hat mehr als 163.000 Euro in diesem Winter eingefahren. Bei den Team-Einnahmen sind die Schweizer bisher am stärksten: über 950.000 Euro haben die Eidgenossen in insgesamt 20 Weltcup-Rennen einkassiert.

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