Kitzbühel: Böser Sturz im Abfahrtstraining auf der Streif - Franzose Ken Caillot mit Helikopter abtransportiert, aber nicht schwer verletzt
Update 21/01/2026 um 18:34 GMT+1 Uhr
Schwerer Sturz im Abfahrtstraining auf der legendären Streif in Kitzbühel: Dem Franzosen Ken Caillot unterlief am Mittwoch kurz vor der Schlüsselstelle "Mausefalle" ein Fehler, wodurch er heftig ausgehoben, rund 40 Meter durch die Luft gewirbelt und dann auf die Piste geschleudert wurde. Der 27-Jährige musste mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden, gab am Abend aber Entwarnung.
Streif zeigt ihre Krallen: Caillot stürzt fies über die Mausefalle
Quelle: Eurosport
"Mit diesem Beitrag will ich euch sagen, dass ich mir nichts gebrochen habe", postete Caillot am Abend auf "Instagram".
"Ich bin unglaublich glimpflich davongekommen, nur ein dicker blauer Fleck am Rücken." Zudem dankte er den Herstellern seines Airbags und Helms. Ausrüstungsgegenstände, ohne die "es nicht so gut ausgegangen" wäre.
"Ich habe einen kleinen Schutzengel."
Infolge des Sturzes war das Abfahrtstraining ca. zehn Minuten unterbrochen. Ein erstes Aufatmen gab es, als auf den TV-Bildern zu sehen war, wie Caillot sich aufsetzen und mit den Ersthelfern kommunizieren konnte. Sein Airbag hatte sich geöffnet und ihn vor noch schwereren Verletzungen bewahrt.
Sarrazin wird Augenzeuge des Crashs
Der Abfahrer aus Val d'Isère ist kein Neuling in Kitzbühel, am Vortag war er im ersten Training 60. geworden, im Vorjahr hatte er im Super-G Rang 41 und in der Abfahrt Platz 44 belegt.
Augenzeuge des Crashes wurde der einstige Kitzbühel-Sieger Cyprien Sarrazin, der genau an der Unglücksstelle als Zuschauer an der Piste stand, wie "Le Dauphiné" berichtete. Sarrazin war im Dezember 2024 in Bormio schwer gestürzt und hatte diesen Unfall nur mit viel Glück ohne Spätfolgen überlebt.
Die legendäre "Streif" in Kitzbühel gehört zu den berüchtigtsten Rennstrecken im Ski-Weltcup. Immer wieder kommt es bei Geschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde zu schweren Stürzen und Verletzungen bei den Rennfahrern.
Trainingsschnellster war am Mittwoch einmal mehr der Italiener Giovanni Franzoni. Bereits im ersten Training am Dienstag hatte der 24-Jährige die Bestzeit eingefahren.
Das könnte Dich auch interessieren: Männer-Alpin-Aufgebot präsentiert: Olympia-Kader steht
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/01/21/image-7945da1a-4b8d-4fea-ab9f-61c60fcbe49d-85-2560-1440.jpeg)
Franzoni macht nächste Ansage auf der Streif: Bestzeit im Training
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung