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Manuel Feller - Leidgeplagter ÖSV-Star feiert Sieg im Slalom-Weltcup: "Habe oft gehört, dass es vorbei ist"
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Publiziert 07/03/2024 um 09:10 GMT+1 Uhr
Manuel Feller ist der beste Slalom-Fahrer der Saison 2023/24. Durch den abgesagten Slalom in Kranjska Gora kann der Österreicher in der Weltcupwertung nicht mehr eingeholt werden. "Wenn ich auf die letzten Jahre zurückblicke, ist es eigentlich unglaublich", meinte Feller im Interview mit der "Kleinen Zeitung". In den letzten Jahren kämpfte der 31-Jährige lange mit Rückenbeschwerden.
Alpine skiing - Interview Feller in english
Quelle: Eurosport
"Ich weiß gar nicht, wie oft ich gehört habe, dass es jetzt vorbei ist mit mir. Ich hatte vier Bandscheibenvorfällen, zwei sehr akute", blickte Feller auf die schwierige Zeit zurück.
Er habe daher nie gedacht, "dass ich so zurückkommen kann". Nach seinen zahlreichen Verletzungen habe er versucht, "mich nie auf das Skifahren zu konzentrieren, sondern auf den Alltag, darauf, dass ich den wieder schmerzfrei über die Bühne bringe", gab der ÖSV-Star zu.
Der erste Bandscheibenvorfall habe beispielsweise dazu geführt, dass er neun Monate mit konstanten Schmerzen gelebt habe, so Feller.
Mit der Zeit sei aber "das Skifahren näher gerückt und mit jedem Tag kam der Spaß zurück. Für mich ist es beinahe unrealistisch, dass das Ganze so eine Wendung nehmen kann."
Manuel Feller: "Das ist schon ein Lebenstraum"
Fast ungläubig meinte der 31-Jährige: "Jetzt bin ich der beste Slalomfahrer der Welt in dieser Saison. Das ist schon ein Lebenstraum, der in Erfüllung geht." In dieser Saison gewann Feller insgesamt vier Slalom-Weltcups (Gurgl, Adelboden, Wengen und Palisades Tahoe). Damit ließ der Österreicher Kitzbühel- und Schladming-Sieger Linus Straßer in der Weltcupwertung uneinholbar hinter sich.
Im heimischen Saalbach (ab 16. März) kann der ÖSV-Star nun den größten Erfolg seiner Karriere mit Familie, Freunden und Kollegen feiern. ÖSV-Männer-Cheftrainer Marko Pfeifer freute sich schon mit seinem Sportler: "Es ist wirklich eine traumhafte Saison. Er hat eine unglaubliche Konstanz, unglaubliche mentale Stärke, unglaubliche Cleverness."
Man müsse "den Hut ziehen vor der Entwicklung, die er in seiner Karriere gemacht hat. Von ein bisschen einem Bruchpiloten vor vielen Jahren, mit seinen Rückenbeschwerden, zu einem der konstantesten Slalom-Fahrer, die es zur Zeit gibt." Feller sei ohne Frage eine "Bereicherung für den Skisport".
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