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"Unglaublich": Dreßen zweitbester Abfahrer der Saison

"Unglaublich": Dreßen zweitbester Abfahrer der Saison
Von Eurosport

07/03/2020 um 13:29Aktualisiert 07/03/2020 um 14:32

In der letzten Abfahrt des Winters belegt Thomas Dreßen Rang acht. Die Saison in der Königsdisziplin beendet er allerdings als herausragender Zweiter. Besser war zum Saisonabschluss in der Abfahrt noch kein Deutscher. Mit drei Saisonsiegen gelang Dreßen eine Comebacksaison, mit der er alle Erwartungen übertraf.

Den letzten Eindruck einer herausragenden Saison in der alpinen Königsdisziplin hätte Thomas Dreßen gerne verwischt. "Ich bin in Schönheit gestorben. Das war nichts Besonderes", sagte der beste deutsche Abfahrtsläufer nach seinem achten Rang bei der letzten Schussfahrt des Winters im norwegischen Kvitfjell. Am Gesamteindruck hatte Dreßen freilich nichts auszusetzen: "Grundsätzlich war die Saison unglaublich, und die drei Siege waren eh der Wahnsinn", betonte er im "ZDF".

Video - Sensation! So holte sich Dreßen den Comeback-Sieg in der Abfahrt

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Nur Feuz besser als Dreßen

Konstanter als der formidable Deutsche war in diesem Winter nur Beat Feuz: Der Schweizer hatte nach der Absage des Weltcupfinales in Cortina d'Ampezzo/Italien (18. bis 22. März) schon am Freitag zum dritten Mal nacheinander als bester Abfahrer der Saison festgestanden. Nach neun Rennen lag er 212 Punkte vor Dreßen. Der zweifache Olympiasieger Matthias Mayer (Österreich), der die letzte Schussfahrt vor Aleksander Aamodt Kilde (Norwegen), Carlo Janka (Schweiz) und Feuz gewann, kam nur noch auf 14 Punkte an den Deutschen heran.

Video - Mit der Eins zur unerreichten Bestzeit: Der Sieglauf von Dreßen auf der Kandahar

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Mit seinem Rennen war Dreßen auf der Strecke, auf der er seinen zweiten von mittlerweile fünf Weltcupsiegen gefeiert hatte, nicht ganz zufrieden. Er sei dann doch zu sehr auf Nummer sicher gegangen, aber "nach der Brezn in Hinterstoder war das okay", sagte er, und es nehme ihm auch sicher keiner krumm, "dass ich erst mal geschaut habe, dass ich sauber runterfahre". Bei besagter "Brezn" (Sturz) vor einer Woche hatte sich Dreßen beide Schultern ausgekugelt, am Samstag ging er deshalb mit Schmerzmitteln auf die Olympiapiste von 1994.

(SID)

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