Kvitfjell: Emma Aicher scheidet nach erstem Weltcupsieg im Super-G aus - Federica Brignone gewinnt Hundertstelkrimi

Emma Aicher ist einen Tag nach ihrem ersten Weltcupsieg in der Abfahrt im Super-G von Kvitfjell ausgeschieden. Beim Sieg der Gesamtweltcupführenden Federica Brignone zeigte die 21-Jährige keine optimale Fahrt und fuhr schließlich im Mittelteil an einem Tor vorbei. Die Italienerin Brignone siegte knapp vor der Schweizerin Lara Gut-Behrami (+0,06 Sekunden) und ihrer Landsfrau Sofia Goggia (+0,09).

Zu viele Fehler: Aicher fährt im Super-G am Tor vorbei

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Kira Weidle-Winkelmann (Starnberg) überzeugte indes als gute Zehnte (+0,66 Sekunden), Fabiana Dorigo (München) fuhr mit Startnummer 50 als 32. (+2,59) nur um 14 Hundertstel an den Punkten vorbei.
"Gestern war eine Niederlage für mich (Sturz, Anm. d. Red.), aber es ist schön zu sehen, dass ich da wieder rauskomme", sagte Weidle-Winkelmann im "ZDF".
Das Rennen auf der Olympiastrecke von 1994 sei laut der 29-Jährigen "sau eng" gewesen.
"Sechs Zehntel ist nicht die Welt - damit kann man auch mal Zweite sein. Die Richtung stimmt", sagte sie.
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"Jawoll!" Weidle-Winkelmann fährt in die Top Ten

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Vonn patzt entscheidend

Aicher (Mahlstetten), die am Freitag in der ersten Abfahrt schon Zweite war und am Samstag dann ihren bislang größten Karriere-Triumph feierte, meinte nach ihrem Aus: "Ich habe es heute nicht so gut gemacht. Das passiert leider. Abhaken, draus lernen und das nächste Mal besser machen."
Ski-Legende Lindsey Vonn (USA) ließ mit einer Sektorbestzeit aufmerken, patzte dann aber entscheidend. Im Ziel ärgerte sich die 40-Jährige über Platz 16 (+1,11).
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Vonn lässt aufmerken - doch ein großer Fehler kostet sie viel

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Brignone baut Gesamtführung aus

Riesenslalom-Spezialistin Alice Robinson (Neuseeland) fuhr als Vierte (+0,22) ihr bestes Super-G-Ergebnis im Weltcup ein.
Siegerin Brignone zeigte dagegen laut Weidle-Winkelmann einmal mehr, "dass sie konstant die Schnellste ist".
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Brignone meistert Super-G in Kvitfjell grandios und siegt

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Die Italienerin sagte: "Niemand ist perfekt runtergekommen, es war nicht einfach. Im Ziel war ich nicht zufrieden mit meinem Rennen. Aber ich bin froh, dass die Zeit gereicht hat."
Der Sieg im Super-G in 1:30,11 Minuten sei "die Kirsche auf der Sahne" eines tollen Wochenendes.
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Highlights: So lief der Super-G in Kvitfjell

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In den beiden Abfahrten war sie Fünfte und Vierte geworden.
Brignone fuhr auf dem Olympiabakken zu ihrem bereits achten Saisonsieg.
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Gut-Behrami fährt um einen Wimpernschlag am Sieg vorbei

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Im Gesamtweltcup führt die 34 Jahre alte Weltmeisterin im Riesenslalom mit 1194 Punkten komfortabel vor Gut-Behrami (943). "Ich zähle noch nicht, sondern versuche, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben", meinte die Gesamtsiegerin von 2019/20.
Im Super-G-Weltcup ist die Schweizerin weiter vorne (465, Brignone: 410).
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(mit SID)
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Mit offener Schnalle am Skischuh: Goggia kommt Bestzeit nahe

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