Lake Louise verabschiedet sich aus Rennkalender: Kanadischer Traditionsort ab 2023 nicht mehr im Ski-Weltcup

Seit 1980 zählt Lake Louise zu den Traditionsorten im alpinen Ski-Weltcup. In der kommenden Saison stehen jedoch die letzten Speedrennen in den kanadischen Rocky Mountains auf dem Programm. Wie österreichische Medien berichten, steht Lake Louise nämlich vor dem Aus. Die Organisatoren haben sich aufgrund finanzieller Probleme gegen eine Fortsetzung als Austragungsort entschieden.

Vincent Kriechmayr in Lake Louise

Fotocredit: Getty Images

Dies bestätigte auch ÖSV-Alpinchef Herbert Mandl. "Das ist so auch von der FIS bestätigt. Lake Louise bekommt heuer noch ein Rennen dazu bei den Herren, aber es wird insgesamt dann nicht mehr im Kalender aufscheinen", erklärte Mandl im Gespräch mit "Laola1".
Angesichts der weiteren Rennen in Nordamerika und dem bestehenden Interesse Kanadas, nicht gänzlich aus dem Weltcup-Kalender zu verschwinden, steht ein Ersatz für Lake Louise bereits zur Diskussion.
"Ich denke schon, dass sich Kanada mit anderen Gebieten wie etwa Panorama ins Zeug legen wird, damit sie weiterhin einen Weltcup ausrichten", führte Mandl weiter aus.
In der anstehenden Saison bestreiten die Herren zwei Super-G und eine Abfahrt in Lake Louise (25. bis 27. November). Die Damen gastieren zwischen dem 2. und 4. Dezember in den Rocky Mountains (zwei Abfahrten, ein Super-G). 18-mal stand dort ein DSV-Athlet ganz oben auf dem Podium. Thomas Dreßen und Viktoria Rebensburg sorgten 2019 für die letzten deutschen Erfolge in Lake Louise.
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Quelle: Eurosport

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