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Ski-Star Thomas Dreßen freut sich auf Weltcup-Comeback in Lake Louise: "Von einem ganz anderen Kaliber"
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Publiziert 23/11/2022 um 12:31 GMT+1 Uhr
Thomas Dreßen steht kurz vor seinem Comeback im Ski-Weltcup. Der Abfahrtsspezialist absolvierte am Dienstag das erste Training im kanadischen Lake Louise und blickte nach Platz 42 auf die Rennen am Wochenende. "Ich freue mich sehr, dass es nach so langer Pause für mich jetzt am Freitag endlich losgeht mit dem Rennfahren", erklärte der DSV-Star. Körperlich gehe es ihm "gut", meinte Dreßen.
Dreßen exklusiv: "Matterhorn-Absage nervt"
Quelle: Eurosport
In den vergangenen beiden Jahren hatten Hüft- und Knieprobleme den 29-Jährigen lange außer Gefecht gesetzt. Zwei Operationen waren die Folge, wodurch er unter anderem die vergangene Saison komplett verpasste.
Seinen letzten Weltcup-Einsatz hatte Dreßen im März 2020 im norwegischen Kvitfjell. Dort wurde er in der Abfahrt Achter.
Bei der WM 2021 in Cortina d'Ampezzo wurde der Deutsche in seiner Paradedisziplin zudem noch 18. Seither bestritt Dreßen lediglich in Garmisch-Partenkirchen, Copper Mountain und nun eben in Lake Louise offizielle Trainingsläufe.
Daher war der Abfahrer besonders zufrieden, dass es physisch keine Probleme gibt: "Das ist erst einmal das Wichtigste. Auch mit der Vorbereitung in Copper Mountain über die letzten beiden Wochen bin ich richtig zufrieden."
Kritik an Streckenbedingungen in Lake Louise
Die Trainingsrennen dort seien "eine gute Vorbereitung" gewesen, "andererseits sind die Anforderungen hier in Lake Louise von ganz anderem Kaliber", meinte Dreßen nach dem ersten Test in Kanada, bei dem er 2,13 Sekunden hinter der Bestzeit des Kanadiers James Crawford ins Ziel kam.
Die Strecke in Lake Louise, wo der Deutsche 2019 die Abfahrt gewann (s.u.), erhielt nach dem Training aber auch einige Kritik. Der deutsche Ski-Star sagte: "Die Verhältnisse beim ersten Training waren schwierig. Ich habe mich mit dem Timing etwas schwer getan, das würde ich aber für das erste Training nicht überbewerten." Der Schweizer Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt wurde zudem im "Blick" zitiert: "Die Piste ist mit derart vielen Knollen bestückt, dass sie komplett unberechenbar ist. Einige Passagen sind tiptop, aber dann gibt es ein paar Tore, wo du auf einer normalen Linie fahrend um zehn Meter abgetrieben wirst."
Nach der Abfahrt am Freitag folgen in Lake Louise am Samstag und Sonntag noch Super-G-Rennen (alle live bei Eurosport und discovery+), dann werden Dreßen und seine Kollegen Baumann, Josef Ferstl oder Andreas Sander wissen, wo sie nach ihrer Vorbereitung stehen. Der fünfmalige Rennsieger, der am 22. November seinen Geburtstag feierte, meinte jedenfalls: "Mein Ziel ist klar. Ich will wieder dahin, wo ich vorher war."
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(mit SID)
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