Ski Alpin: Lara Colturi zerlegt Konkurrenz - Verbandswechsel zu Albanien löst in Italien Kopfschütteln aus

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Lara Colturi konnte sich auf der großen Bühne des Skisports zwar noch nicht beweisen, gilt in Italien aber bereits als die Zukunft des alpinen Skisports. Nichtsdestotrotz lösen ihre jüngsten Erfolge im Rahmen des FIS-Cups in Chile bei den Azzurri keine Jubelstürme aus. Die 15-jährige Technikerin kehrte dem italienischen Verband Ende Mai nämlich den Rücken und tritt nun unter albanischer Flagge an.

Lara Colturi

Fotocredit: Instagram

Vier Rennen, vier Siege - Colturis Debüt im FIS-Cup hätte nicht eindrucksvoller verlaufen können. Das aufstrebende Talent fuhr seiner Konkurrenz regelrecht davon, distanzierte ihre Mitstreiterinnen mit teils sechs Sekunden Vorsprung deutlich.
Das Erfolgsrezept hinter dem Aufstieg der jungen Technikerin liegt in der Familie: Ihre Mutter Daniela ging mit ihr bereits in frühen Jahren auf die Piste und versuchte, ihre jahrelange Erfahrung an ihre Tochter weiterzugeben.
Damit das Training auch weiterhin familienintern ablaufen kann, wechselte Colturi kurzerhand den Verband und schloss sich den albanischen Skifahrern an.
Ein Zug, der in ihrer Heimat für Empörung sorgte. Allen voran Sofia Goggia bemängelte diesen Schritt: "Mein Land zu vertreten ist für mich etwas, auf das ich nicht verzichten könnte."

Verbandswechsel bringt auch finanzielle Vorteile

Neben der Entscheidungsfreiheit bei der Gestaltung des eigenen Trainings birgt der Verbandswechsel auch einen finanziellen Vorteil.
Über etwaige Werbeverträge und Einnahmen, die sich im Falle einer erfolgreichen Zukunft anhäufen könnten, dürfte Colturi selbst entscheiden.
Ein Umstand, der beim italienischen Skiverband nicht vorgesehen ist.
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Quelle: Eurosport

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