Zuvor hatte bereits unter anderem der Schweizer Abfahrtschef Reto Nydegger seinem Unmut über die Absagen Ausdruck verliehen.
"Es reicht halt nicht, wenn man erst zwei Wochen vor dem ersten Rennen mit der Grundpräperation der Rennpiste beginnt. Das muss zwei Monate zuvor passieren", kritisierte der Schweizer im "Blick".
"Die FIS muss meiner Meinung nach das Reglement ändern, damit man beim Weltcupfinale das Team-Event streichen kann, um an diesem Tag im Notfall einen Einzelwettbewerb nachholen zu können", meinte etwa der Schweizer Alpin-Direktor Walter Reusser.
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Aufgrund des Regelwerks ist eine Verlegung der Rennen beim Weltcupfinale nicht möglich. Frauen-Renndirektor Peter Gerdol stellte daher klar: "Die Regel besteht seit Jahren, es gibt keine Diskussion."

Lara Gut-Behrami will keine Ausreden zulassen

Die Topfahrerin Lara Gut-Behrami betonte immerhin, dass sie diese Absagen nicht als Ausrede im Kampf um den Gesamtweltcup anführen will. "Ich hatte genügend Rennen, um mehr Punkte zu holen", so Gut-Behrami gegenüber dem "Blick". Kritik am Rennkalender für die kommende Saison äußerte die Schweizerin aber dennoch.
Im Gesamtweltcup hatte Gut-Behrami vor dem Weltcup-Finale noch Chancen Petra Vlhova einzuholen. Die Schweizerin hat nun aber bei nur noch zwei ausstehenden Rennen - dem Slalom und Riesenslalom - 96 Punkte Rückstand auf die Slowakin, die besonders im Slalom ihre Stärken hat. Ein Gewinn des Gesamtweltcups dürfte daher schwierig werden.
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