Kombinations-Weltmeister Schwarz stand bereits vor dem letzten Rennen als Gewinner der Weltcup-Wertung fest.
Die Deutschen hatten mit Ausnahme von Platz zwei im Teamwettbewerb wenig Freude am Weltcup-Finale. Linus Straßer nahm im Slalom die erst sechste deutsche Top-Drei-Platzierung in diesem Winter ins Visier, verpatzte allerdings den zweiten Lauf und fiel auf Rang neun zurück. Die Saison aber war nach dreimal Silber und einmal Bronze bei der WM ohnehin längst gerettet.
Straßer bezeichnete seine Saison, in der er den Slalom von Zagreb gewann und gleich darauf Platz zwei in Adelboden belegte, als "extrem gut". Er habe "sehr, sehr sehr gute Rennen" gezeigt, was ihn aber vor allem freue, "ist die absolut positive Entwicklung, die ist auch noch nicht fertig, ich freue mich auf das, was kommt."
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Straßer, der am Freitag auch zum zweiten Rang im Mannschaftswettbewerb beigetragen hatte, war in diesem Winter an drei der fünf deutschen Top-Drei-Platzierungen beteiligt. Einen dritten Rang belegten auch Kira Weidle und Alexander Schmid.

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Erlösung für Pinturault

Für Pinturault kam der Sieg im Gesamtweltcup einer Erlösung gleich. "Es ist unglaublich, das ist das beste Geschenk, das ich mir machen konnte", sagte er an seinem 30. Geburtstag, an dem er sich mit einem Sieg im letzten Riesenslalom neben der kleinen Disziplin-Kugel auch die große Trophäe sicherte.
Als es endlich vollbracht war, fiel dem überglücklichen Franzosen auch schon der Schweizer Marco Odermatt, in beiden Wertungen nur knapp geschlagen, um den Hals.
"Es war ein großes Ziel in meiner Karriere. Ich hatte Marcel Hirscher, der stärker als ich war. Ich war sehr oft Zweiter, aber ich habe nie aufgegeben. Und es ist heute gekommen - es war ein sehr großer Moment", sagte Pinturault und bekannte nach "meiner vielleicht größten Leistung": "Ich hatte in der letzten Woche viel Druck." Denn er hatte in den vergangenen Rennen geschwächelt und dem furiosen Odermatt dadurch in beiden Wertungen noch eine Chance gelassen.

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Als Gewinner der großen Kristallkugel folgt Pinturault auf Aleksander Aamodt Kilde (Norwegen) und gewann die begehrte Trophäe als dritter Franzose nach Jean-Claude Killy (1967 und 1968) und Luc Alphand (1997). Odermatt hätte die Entscheidung noch einmal spannend machen können: Er war mit nur 31 Punkten Rückstand zum Finale gekommen, dann aber wurden die Abfahrt und der Super-G wegen schlechten Wetters zu seinem Nachteil abgesagt. Im Riesenslalom wurde er nur Elfter.
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(mit SID)

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