Dicke Luft beim ÖSV nach historisch schlechtem Saisonstart - Cheftrainer Thomas Trinker kritisiert Leistung

Der Weltcup-Auftakt der Damen im finnischen Levi offenbarte dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) eine bittere Wahrheit. Nach insgesamt drei Rennen steht für die Ski-Nation Österreich nämlich der schlechteste Saisonstart seit 1991/92 zu Buche. Eine Momentaufnahme, die man nicht akzeptieren will. "Ich würde fast sagen, es ist inakzeptabel, was da passiert ist", polterte Cheftrainer Thomas Trinker.

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Quelle: Eurosport

"Da haben wir uns viel mehr erwartet", kritisierte Trinker das Auftakt-Debakel des ÖSV im "ORF"-Interview weiter. "Aber wir sind wirklich nicht gut gefahren. Dann ist es kein Wunder, wenn man solche Ergebnisse einfährt."
Einzig Katharina Liensberger konnte sich in den Top 10 platzieren. Die 25-Jährige sorgte am Sonntag mit ihrem achten Platz für das bislang beste Ergebnis der großen Ski-Nation. Neben Liensberger vermochte nur Katharina Truppe in beiden Rennen in die Punkte zu fahren.
Trinker machte den Fehlstart vor allem an den zahlreichen Fehlern seiner Schützlinge fest. "Wir sind technisch jetzt nicht auf dem Niveau, von dem wir ausgehen. Das summiert sich dann, dann kann man nicht mithalten."
Mittlerweile müsse auch Österreich den Blick nach hinten richten und sich mit den zahlreichen aufstrebenden Talenten aus anderen Nationen auseinandersetzen: "Die Konkurrenz fährt sehr stark. Da müssen wir uns ganz schön strecken, dass wir mithalten können."
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Quelle: Eurosport

ÖSV erlebt historisch schlechten Start

Am kommenden Wochenende soll die Leistungskurve hingegen wieder steigen. Dann nehmen die Damen den Riesenslalom und Slalom von Killington in Angriff (26. und 27. November live auf Eurosport und discovery+).
"Es braucht die Analyse und dann gibt es hoffentlich beim nächsten Rennen mehr Angriff", so Trinker.
Nimmt man die Ergebnisse der ÖSV-Damen mit denen ihrer männlichen Kollegen zusammen, blickt Österreich auf den schlechtesten Saisonstart seit der Saison 1991/92. Damals stand der ÖSV nach drei Rennen ebenso bei lediglich einer einzigen Platzierung innerhalb der Top 10.
Beim Auftakt der Herren vor rund einem Monat in Sölden war der 13. Rang von Marco Schwarz das beste Ergebnis der Österreicher. Während die Damen in Killington angreifen, geht es für die Herren im kanadischen Lake Louise mit den ersten Speed-Rennen der Saison weiter (25. bis 27. November live auf Eurosport und discovery+).
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Quelle: Eurosport

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