Nach Tod von Mathilde Lorenzi: Mikaela Shiffrin berührt Schwester Lucrezia mit toller Trauerflor-Geste in Levi

Gerade einmal drei Wochen sind vergangen, seit Matilde Lorenzi nach einem schweren Trainingsunfall ihren Verletzungen erlegen ist - im Alter von 19 Jahren. Trotz der riesigen Trauer wagte es ihre Schwester Lucrezia am Samstag beim Slalom im finnischen Levi zu starten. Dort erfuhr die Italienerin einen "gewaltigen Wirbelsturm der Gefühle" und dankte vor allem einer Kontrahentin: Mikaela Shiffrin.

Alpine Skiing - Slalom - Levi - Run 02 - Shiffring with Santa Claus reindeer

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Die US-Amerikanerin, die in Levi ihren 98. Weltcuperfolg einfuhr, trug während des Wettkampfes einen Trauerflor und nahm diesen auch bei der Siegerehrung nicht ab.
Mit dieser Geste berührte sie Lucrezia Lorenzi, die sich bei Shiffrin auch im Namen ihrer verstorbenen Schwester bedankte.
Doch nicht nur mit der Binde hatte Shiffrin Anteil genommen, sondern auch den direkten Kontakt zu Lorenzi gesucht. Die erfolgreichste Skirennläuferin der Weltcup-Geschichte sei zu ihr gekommen, "um mich zu umarmen. Ich bedankte mich bei ihr und sie wurde emotional", berichtete die 26-Jährige im Interview mit der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera".
Für Lorenzi selbst war der Auftritt in Levi rein sportlich wenig erfolgreich, als 46. des ersten Laufs verpasste sie den zweiten Durchgang deutlich. Und dennoch waren die Augen natürlich auf die italienische Athletin gerichtet.
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Highlights Levi: Dürr fährt aufs Podest - Shiffrin unschlagbar

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Lorenzi sieht Schwester in Schneeflocken

Im Gespräch mit dem "Corriere della Sera" schilderte Lorenzi ihr Gefühlschaos seit dem dramatischen Tod ihrer Schwester Matilde, die Ende Oktober in Südtirol schwer auf den Kopf gestürzt und in einem Krankenhaus einem Schädel-Hirn-Trauma erlegen war.
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Ski alpin: Mikaela Shiffrin fährt in Levi mit einem Trauerflor zu Ehren der verstorbenen Matilde Lorenzi

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"Kurz vor der Abreise begann es stark zu schneien, ich konnte Mati in den großen Flocken noch einmal sehen", erzählte ihre Schwester: "Ich habe Kraft darin gefunden, an uns zu denken. Dieser Gedanke begleitete mich, bis sich das Startgate öffnete."
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Matilde Lorenzi wurde nur 19 Jahre alt.

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Sonnen-Tattoo für Matilde

Dass Lorenzi für den Start in Levi überhaupt Kraft fand, dafür half ihr neben der Familie auch ein Mentaltrainer.
Dieser habe sie unterstützt, die "Konzentration zu finden. Es war eine schwierige Entscheidung, direkt wieder in derselben Sportart anzutreten, die uns unsere Schwester entrissen hat. Aber sie hätte mir nie verziehen, wenn ich mit dem Skifahren aufgehört hätte", sagte Lorenzi.
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Lucrezia Lorenzi startete in Levi - trotz des tragischen Todes ihrer jüngeren Schwester

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Den Slalom am Wochenende hatten ihre Eltern live am Fernseher verfolgt, aber nicht nur dadurch waren sie miteinander verbunden. Laut des Schweizer Portals "20 Minuten" ließ sich die Familie am Geburtstag der verstorbenen Matilde, dem 15. November, ein Sonnen-Tattoo stechen.
"Es war nicht schmerzhaft", berichtete demnach Lorenzis Vater Adolfo: "Am Ende war es schön, in den Spiegel zu schauen."
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