Ski-Weltcup-Finale: Atle Lie McGrath sichert sich kleine Kristallkugel - Lucas Pinheiro Braathen scheidet aus
Update 25/03/2026 um 17:02 GMT+1 Uhr
Atle Lie McGrath hat sich im letzten Slalomrennen der Saison die kleine Kristallkugel in der Disziplinenwertung gesichert. Der Norweger, der bei den Olympischen Winterspielen noch auf dramatische Art und Weise die Goldmedaille im Slalom verpasst hatte, wurde beim Sieg seines Landsmannes Timon Haugan Achter, während sein ärgster Konkurrent Lucas Pinheiro Braathen im zweiten Lauf ausschied.
Highlights: Krimi im Kumpel-Duell um die Slalom-Kugel
Quelle: Eurosport
Für McGrath war es der größte Erfolg seiner Karriere. Entsprechend emotional reagierte der 25-Jährige auf den Gewinn der kleinen Kristallkugel. In den Armen seines Kontrahenten und Jugendfreundes Pinheiro Braathen weinte McGrath hemmungslos.
"Ich bin so erleichtert. Die letzten Monate waren wohl die schwersten, aber auch schönsten meines Lebens. Ich vermisse meinen Großvater heute so sehr, ich wünschte, er wäre hier bei mir. Aber ich weiß, er schaut mir zu. Ich habe es gespürt", sagte der sichtlich gerührte Norweger im Interview nach dem Rennen.
"Ich müsste mich bei so vielen Leuten bedanken, die mir die Chance gegeben haben, daran zu glauben, dass man - selbst, wenn du die härteste Zeit deines Lebens durchmachst - am Ende des Tunnels scheint immer Licht", fuhr er fort.
McGrath hatte für eine der bemerkenswertesten Szenen bei den Olympischen Spielen gesorgt: Im Finale des Slaloms war er als Führender gescheitert - und danach unmittelbar in den Wald neben der Piste gelaufen.
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Große Bilder: Pinheiro patzt - und umarmt Kugelgewinner McGrath
Quelle: Eurosport
McGrath: "Konnte kaum schlafen und essen"
Er habe die letzten zwei Wochen kaum schlafen und essen können, so McGrath. Nun aber feiere er den "besten Tag meines Lebens".
Der Schweizer Loic Meillard, der im Kampf um die Disziplinenwertung nicht mehr eingreifen konnte, wurde hinter Haugan Zweiter (+0,44 Sekunden), Eduard Hallberg fuhr auf Rang drei (+1,03 Sekunden).
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"Ein Wikinger!" Haugan fährt trotz Schmerzen zum sechsten Weltcupsieg
Quelle: Eurosport
Der einzige deutsche Starter, Linus Straßer, hatte nach dem ersten Durchgang noch auf Rang 13 gelegen. Mit einer starken Fahrt im zweiten Lauf machte der Münchner noch vier Plätze gut und beendete die Weltcup-Saison mit einem versöhnlichen neunten Platz.
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Versöhnlicher Abschluss: Straßer mit Aufholjagd in Durchgang zwei
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