Madonna di Campiglio: Albert Popov sorgt beim Nacht-Slalom für Sensationssieg - Linus Straßer fährt in die Top-10

Linus Straßer ist beim Nacht-Slalom in Madonna di Campiglio unter die besten Zehn gefahren. Der Deutsche landete in dem italienischen Ski-Ort auf Rang sechs. Sein Rückstand auf Überraschungssieger Albert Popov betrug 0,82 Sekunden. Der Mann des Tages sorgte mit einem Sensationslauf im zweiten Durchgang für den ersten bulgarischen Weltcupsieg seit auf den Tag genau 45 Jahren.

Highlights: McGrath fädelt ein - Popov schreibt Geschichte

Quelle: Eurosport

Das Podium komplettierten der Schweizer Loic Meillard (0,44 Sekunden) und der Kroate Samuel Kolega (+0,46), der ebenfalls sein bestes Weltcup-Resultat feierte. Straßer hatte nach einem Fehler im zweiten Lauf 36 Hundertstel Rückstand auf Rang drei. Es war dennoch sein bestes Resultat in diesem Winter.
"Wenn der Fehler unten weg ist, kann es auch Richtung Podium gehen. Aber grundsätzlich bin ich zufrieden. Das war gut", sagte Straßer im BR, nachdem er nach seiner Zieldurchfahrt gleich zweimal seinen Frust herausgebrüllt hatte.
Nach dem ersten Durchgang hatte Atle Lie McGrath noch überlegen mit über einer Sekunde Vorsprung vor Meillard geführt, schied im zweiten Durchgang aber aus. Ebenfalls nicht ins Ziel schaffte es der beste Slalom-Fahrer der vergangenen Saison Manuel Feller aus Österreich. Allein im Finaldurchgang schieden neun Läufer bei schwierigen Bedingungen aus.
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"Was für ein geiler Lauf": Popov rast zu Sensationssieg in Madonna

Quelle: Eurosport

Bereits im ersten Lauf patzten auf einer enorm eisigen Piste unter anderen Clement Noel (Frankreich), Vorjahressieger Marco Schwarz aus Österreich und der Norweger Timon Haugan. Noel und Haugan konnten in dieser Saison bereits Weltcupsiege im Slalom feiern.
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Brutal über die Kante: Feller scheidet in Führung liegend aus

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Straßer: "Ein schmaler Grat"

Es sei "ein schmaler Grat", bemerkte Straßer nach Durchgang eins. Auch die weiteren deutschen Starter Anton Tremmel, Adrian Meisen und Fabian Himmelsbach konnten den ersten Lauf nicht beenden.
Der Münchner hatte bei den Slaloms zuvor in Serie gepatzt. Nach Platz sieben beim Auftakt in Levi schaffte er es in Gurgl nicht ins Finale und schied in Val d'Isere wie in Alta Badia aus. Die Zeit mit der Familie rund um den Jahreswechsel habe er genutzt für einen Restart, berichtete Straßer. Er habe "mit großer Lockerheit und Entspannung" am Start gestanden.
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"Auf der letzten Rille": Straßer verpasst Top5 nur knapp

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Madonna di Campiglio bildet den Auftakt zum heißen Slalom-Januar mit fünf Rennen. Es folgen Adelboden am Samstag sowie Wengen, Kitzbühel und Schladming. Danach steht schon die WM in Saalbach-Hinterglemm auf dem Programm, der Slalom findet am Schlusstag (16. Februar) statt.
(mit SID)
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Frust pur: McGrath vergibt Sieg und schleudert Stock weg

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