Max Franz kämpft sich nach Horrorsturz im November 2022 zurück: "Skifahren ist für mich die beste Therapie"
Update 25/09/2024 um 12:01 GMT+2 Uhr
Ski-Ass Max Franz befindet sich knapp zwei Jahre nach seinem Horrorsturz in den USA weiter auf dem Weg zurück. Nach zwei Trainingstagen auf Ski in Sölden zeigte sich der Österreicher gegenüber der "Kleinen Zeitung" von seinen Fortschritten begeistert: "Es war wieder ein Meilenstein, ein gelungener Anfang. Ich bin so heiß aufs Skifahren gewesen."
Max Franz kämpft sich nach seinem Horrorsturz Stück für Stück zurück
Fotocredit: Getty Images
Im November 2022 hatte sich Franz bei einem Sturz in Copper Mountain schwer verletzt und beide Unterschenkel gebrochen. Dabei wurde auch ein Nerv zu 80 Prozent durchtrennt und das umliegende Gewebe stark in Mitleidenschaft gezogen.
Seit knapp drei Monaten kann der 35-Jährige aber komplett auf Schmerzmittel verzichten. Längeres Gehen bereite ihm weiterhin die größten Probleme: "Da muss ich aufpassen. Es geht um kleine Baustellen, vor allem beim linken Fuß, auf die ich den Fokus lege. Am Stück gehen löst aufgrund des Abdruckens noch immer viel aus."
Doch von seinem Ausflug auf die Skipiste schwärmte Franz im Anschluss: "Ich hatte ein sehr gutes Gefühl." Es sei wichtig, "dass man gerade jetzt keine falsche Technik einschleift, sondern sauber fährt", so der Kärntner.
Die Schmerzen seien "bei Weitem nicht mehr das, als damals nach Ostern. Die Empfindlichkeit ist um einiges besser geworden." Er werde nun abwarten, wie sein Körper das Skifahren vertrage.
Max Franz geht es langsam an: "darf nicht übertreiben"
"Ich darf nicht übertreiben, so zerstöre ich nur alles", so Franz. Doch eines ist dem WM-Bronzemedaillengewinner von 2017 schon jetzt klar: "Ich bin überzeugt, dass für mich Skifahren die beste Therapie ist, allein schon wegen der Stabilisation und ans Gewöhnen des Skischuhs." Denn nach der längeren Pause tue der Schuh "ziemlich weh".
Einen genauen Zeitplan hat Franz auch nicht mehr. Dies sorge nur für Enttäuschungen.
"Deshalb alles langsam und mit Hirn. Ich kann nichts erzwingen, aber der Weg stimmt. Ich bin glücklich", meinte der 35-Jährige: "Ich werde hart weiterarbeiten und die Zeit wird sagen, wie es weitergeht. Ich bleibe dran, gebe nicht auf."
Das könnte Dich auch interessieren: Hirscher-Team reagiert auf pikanten Bericht: "Blödsinn!"
/origin-imgresizer.eurosport.com/2024/05/28/3977154-80718788-2560-1440.png)
Kilde im Interview: “Zum ersten Mal die Folgen des Sports gespürt”
Quelle: Eurosport
Werbung
Werbung