Querschnittslähmung drohte: Olympiasiegerin Michelle Gisin über Schockmoment nach schwerem Sturz in St. Moritz

Olympiasiegerin Michelle Gisin hat sich rund zwei Monate nach ihrem Horrorsturz im Abfahrtstraining beim Weltcup in St. Moritz in einer Online-Pressekonferenz zu ihrem Gesundheitszustand geäußert und dabei verraten, dass sie nur knapp einer Querschnittslähmung entgangen ist. Die 32-Jährige aus Engelberg ließ am Tag vor dem Beginn der Winterspiele 2026 offen, ob sie in den Sport zurückkehren werde.

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Quelle: Eurosport

Während ihre Kollegen und Kolleginnen sich in Cortina d'Ampezzo und Bormio auf die ersten Rennen bei Olympia 2026 vorbereiten und Pressekonferenzen zu ihren Erwartungen vor dem Saison-Highlight gaben, saß die Kombinations-Olympiasiegerin von 2018 und 2022 in der Schweiz und sprach per Videokonferenz zu den Medienvertretern.
"Natürlich wäre ich gerne nach Cortina, aber ich darf nicht Trübsal blasen", sagte Gisin, die knapp zwei Monate nach ihrem schweren Sturz erstmals ausführlich über ihre Verletzung und ihren Genesungsprozess sprach, laut "SRF".
"Es ist mir schon eingefahren, als die Ärzte bei mir im Zimmer waren und gesagt haben, wie unglaublich knapp es war", erzählte sie von damals im Krankenhaus. "Die Vorstellung einer Querschnittslähmung auf dieser Höhe ist extrem schlimm, damit hatte ich emotional am meisten Mühe."
Inzwischen scheint die 32-jährige Schweizerin auf einem guten Weg zu sein - auch wenn der noch lang ist. "Ich konnte die Krücken weglegen und darf mich frei bewegen. Im Handgelenk müssen am Dienstag noch die Drähte raus. Das Knie ist jetzt schon auf einem guten Stand. Innenband und Kreuzband waren komplett gerissen, der Meniskus auch betroffen", zählte sie auf.
"Das Wichtigste ist aber der Hals. Ich muss die Muskulatur wieder aufbauen. Aber ich kann mich normal bücken und die Beweglichkeit des Halses funktioniert schon ziemlich gut."
An eine Rückkehr in den Weltcup-Zirkus wollte Gisin aber öffentlich noch nicht denken. "Die Zukunft lasse ich offen, das ist auch wichtig für die Rehabilitation", erklärte sie, fügte aber auch an: "Bis ich nicht wieder auf den Ski stehe, bin ich noch Athletin."
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Quelle: Eurosport


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