Michelle Gisin erleidet nach Sturz im Training auch Kreuzbandriss - Verlobter Luca De Aliprandini in Val d’Isère emotional

Für die zweimalige Ski-Olympiasiegerin Michelle Gisin aus der Schweiz hat der schwere Trainingssturz in St. Moritz noch weitreichendere Folgen. Wie der Verband Swiss Ski mitteilte, erlitt die 32-Jährige neben Verletzungen am rechten Handgelenk und an der Halswirbelsäule auch einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie des Innenbandes am linken Knie. Das habe eine MRT-Untersuchung in Zürich ergeben.

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Quelle: Eurosport

"Eine Operation ist vorgesehen, sobald sich die 32-Jährige von den Eingriffen an der Halswirbelsäule und an der rechten Hand etwas erholt hat", hieß es in der Mitteilung. Michelle Gisin werde nun nach den erfolgreichen Operationen an Hand und Wirbelsäule noch einige Tage im Spital verbleiben.
Die Kombi-Olympiasiegerin von 2018 und 2022 war am Donnerstag im zweiten Training vor den Abfahrtsrennen in St. Moritz bei bewölktem Himmel und flachem Licht unterwegs gewesen, als es ihr im unteren Drittel der "Corviglia" die Ski verschlug. Sie rutschte weg und durchbrach ein Sicherheitsnetz, vor einem weiteren Netz blieb sie liegen.
Auch ihr Verlobter Luca De Aliprandini zeigte sich nach dem Riesenslalom Val d’Isère, bei dem er 26. wurde, emotional. "Es war ein sehr schwieriger Tag. Gott sei Dank geht es Michelle gut. Sie braucht jetzt ein bisschen Zeit, aber das Schlimmste ist erstmal vorbei", sagte Alprandini, der mit Tränen kämpfte beim "SRF".
(SID)
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Quelle: Eurosport


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