Michelle Gisin nach Erkrankung am Pfeifferschen Drüsenfieber: "Ich fühle mich wieder wie ich selbst"

Michelle Gisin feierte in der letzten Saison große Erfolge. Die Schweizerin wurde Olympiasiegerin in der alpinen Kombination, im Super-G holte sie Bronze. Doch Gisin litt vor einem Jahr auch am Pfeifferschen Drüsenfieber und hatte lange damit zu kämpfen, auch während der Saison. Im Interview mit dem "Blick" sagte die 28-Jährige nun aber: "Seit einigen Wochen fühle ich mich wieder wie ich selbst."

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Quelle: Eurosport

"Das letzte Jahr war schwer zu fassen, sehr extrem. Ich steckte die ganze Energie, die ich hatte, ins Skifahren rein. Es war ein Leben am Limit", ergänzte die Schweizerin.
Gisin berichtete auch von den schweren Zeiten, als sie am Morgen ein oder zwei Stunden brauchte, um wirklich wach zu werden. Dies sei nun nicht mehr der Fall. Auch die Gliederschmerzen und Stimmungsschwankungen sind nach Angaben der 28-Jährigen endlich weg.
Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine Virus-Erkrankung, mit der sich im Laufe des Lebens fast jeder ansteckt. Sie wird durch das Epstein-Barr Virus ausgelöst.
Infizierte Personen leiden zunächst oft unter grippeähnlichen Symptomen, Müdigkeit und Erschöpfung, wobei Letzteres über Monate anhalten kann.

Gisin: Rückschlag nicht auszuschließen

Auch bei Gisin war dies der Fall. Ihre Leidenszeit konnte die 28-Jährige mittlerweile zwar hinter sich lassen, ihre Blutwerte werden dennoch regelmäßig überprüft, da ein Rückschlag zwar unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen ist. Geholfen hat Gisin unter anderem auch ein Segeltrip mit Freundinnen auf Sardinien und Korsika im Sommer.
"Das Boot ist 30 Jahre alt, ein Katamaran mit ganz wenig Platz. (...) Wir hatten bewusst keinen Luxus und lebten sehr simpel, nahe an der Natur. Das war richtig cool", berichtete die 28-Jährige: "Ich habe gelesen, bin viel geschwommen und konnte meine Batterien aufladen." Damit steht der neuen Saison (Auftakt am 22. & 23. Oktober in Sölden) nichts mehr im Weg.
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Quelle: Eurosport

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