Deshalb entschied sich der österreichische Ski-Verband das Trainingslager der Slalomspezialisten um Marco Schwarz direkt nach Südamerika zu verlegen.
"Die Bedingungen sind leider nicht gut", wird Alpinchef Herbert Mandl im "Kurier" zitiert. Auch die Damen des ÖSV trainieren nicht zu Hause auf einem Gletscher, sondern in Argentinien.
Durch die Verlegung nach Chile entstanden dem Verband aber auch Mehrkosten im sechsstelligen Bereich. "Das müssen wir uns leisten, das Schneetraining ist wichtig, um konkurrenzfähig zu bleiben", meinte Mandl dazu.
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Die Österreicher sind aber nicht die einzigen, die ihre Vorbereitung umkrempeln mussten. Auch die Schweizer wurden von den hochsommerlichen Temperaturen in ihrem Trainingslager auf dem Matterhorn-Gletscher bei Zermatt gestoppt.

Schweizer Team muss Trainingslager abbrechen

Da der Gletscher in den vergangenen Wochen zu stark abschmolz und auf über 4000 Metern auch Regen einsetzte, stellten die Zermatt-Bergbahnen, die Betreiber des Skigebietes, den Sommerbetrieb temporär ganz ein. Das Trainingslager, das noch einige Wochen weitergehen sollte, wurde abgebrochen. Der Schweizer Skirennfahrer Justin Murier meinte gegenüber dem "Blick": "Es war schon in der letzten Woche weit weg von dem, was wir für den Winter brauchen."
Bis zum planmäßigen Start des Chile-Trainingslagers ab dem 27. August stehen die Eidgenossen damit erst einmal ohne Schnee-Training da. Eine ideale Vorbereitung sieht anders aus. Sie sind in diesem besonders heißen europäischen Sommer aber sicher nicht die Einzigen.
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