Federica Brignone wird wohl zu Olympia zurückkehren: "Sicher, dass Federica an Olympischen Spielen teilnehmen wird"
Update 12/01/2026 um 13:53 GMT+1 Uhr
Im April 2025 stürzte Federica Brignone schwer und riss sich dabei unter anderem das Kreuzband. Noch immer startete der italienische Ski-Star nicht bei einem Rennen. Doch das könnte sich bei Olympia nun ändern: "Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir sicher, dass Federica an den Olympischen Spielen teilnehmen wird", bestätigte ihr Trainer und Bruder Davide gegenüber der "Gazzetta dello Sport".
Federica Brignone wird wohl rechtzeitig zu Olympia zurückkehren
Fotocredit: Getty Images
"Den Rest werden wir wie in den letzten neun Monaten von Tag zu Tag entscheiden", fügte der Italiener hinzu. Ob Brignone vorher noch im Weltcup teilnehmen wird, bleibt weiter offen.
"Die Entscheidung, vor den Olympischen Spielen um jeden Preis anzutreten, liegt bei Federica", sagte Gianluca Rulfi, Technischer Direktor des italienischen Frauenskisports. "Für mich würde das weder in Tarvisio noch danach Sinn machen, einschließlich des Riesenslaloms in Kronplatz am Dienstag, dem 20. Januar. Wir haben geplant, am 24. und 25. Januar nach Cortina zurückzukehren, um die Piste mit den Speed-Fahrerinnen zu testen, und sie wird auch dabei sein", sagte er weiter.
Trotzdem werde man der 35-Jährigen die Vor- und Nachteile darlegen: "Eine Rückkehr ins Renngeschehen würde bedeuten, dass sie ihr Protected Ranking für die nächste Saison verliert. Ein Kompromiss, um ihre Verfassung zu testen, wäre, ein paar Abfahrten als Vorläuferin zu absolvieren", schlug Rulfi vor.
Auch ihr Trainer ließ den Start im Weltcup offen. "Was das Ranking angeht, wäre es für sie tatsächlich vorteilhaft, die gesamte Saison auszulassen, um im nächsten Winter im Riesenslalom, Super-G und in der Abfahrt wieder in den Top 3 an den Start zu gehen", sagte Davide Brignone.
Vonn und Shiffrin als Vorbilder für Brignone
"Aber wenn sie den unbedingten Drang verspürt, wäre es auch kein Problem, vorübergehend mit Startnummer 30 neu anzfangen zu müssen: Vonn und Shiffrin haben das kürzlich getan und in wenigen Rennen wieder zur Spitzengruppe aufgeschlossen", führte Brignone aus.
Trotz des Hoffnungsschimmers der Spiele wisse man, dass es im "Sport keine Abkürzung gibt. Wir können nur alles richtig machen und sehen, wie es läuft. Wenn es darauf ankommt, muss Federica gut darin sein, den Schmerz zu überwinden, wenn sie wirklich etwas bei den Spielen erreichen will", resümierte ihr Bruder.
Brignone, die stets unter wachsamer Betreuung von Davide trainiert, äußerte sich bis dato noch nicht dazu, ob sie vor den Winterspielen in Mailand und Cortina (ab dem 6. Februar bei Eurosport und HBO Max) im Weltcup startet. Das große Ziel Olympia scheint die Speed-Spezialistin zu erreichen.
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Quelle: Eurosport
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