Olympia 2026: Lena Dürr verpasst nach Krimi die Medaille im Riesenslalom - Federica Brignone holt das zweite Gold
Lena Dürr hat im Riesenslalom bei Olympia 2026 in Cortina d'Ampezzo eine Medaille knapp verpasst. Nach dem ersten Durchgang hatte die 34-Jährige aus Germering hinter Federica Brignone auf Platz zwei gelegen. Im Finale wurde es dann extrem eng. Letztlich lag Dürr als Neunte nur 19 Hundertstelsekunden hinter Platz zwei zurück. Brignone blieb dagegen cool und holte wie im Super-G die Goldmedaille.
Highlights: Brignones zweites Märchen - bitteres Ende für Dürr
Quelle: Eurosport
Was für ein Krimi auf der Tofana: Zwischen Platz zwei und 18 lag am Ende nicht einmal eine Sekunde.
Einzig Federica Brignone setzte sich mit zwei gleichermaßen starken Läufen ab und hatte mit einer Gesamtzeit von 2:13,50 min 62 Hundertstel Vorsprung auf den Silberrang. Den teilten sich Thea Louise Stjernesund aus Norwegen und die Schwedin Sara Hector.
Für Lena Dürr gab es derweil ein bitteres Déjà-vu anstelle eines Happy Ends. Bereits vor vier Jahren in Peking lag sie auf Medaillenkurs.
Damals führte Dürr im Slalom nach dem ersten Lauf, ehe sie durch einen Patzer das Podium als Vierte um sieben Hundertstel verpasste.
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Dürr: "Tut natürlich erstmal weh, aber ..."
Quelle: Eurosport
In Cortina kam Dürr im Finaldurchgang im ersten und letzten Sektor überhaupt nicht zurecht. Die Zeit, die sie dort verlor, kostete schließlich die Medaille.
Dürr bei Eurosport: "Tut jetzt natürlich erstmal weh"
"Es wäre komisch, wenn ich mich jetzt nicht ärgern würde", räumte Dürr im Gespräch mit Eurosport ein. "Da tut es jetzt natürlich erstmal weh, aber mit ein bisschen Abstand kann ich sicher viel Gutes daraus ziehen. Jetzt freue ich mich auf den Slalom am Mittwoch, weil ich weiß, dass das Gefühl wieder stimmt. Aber gerade ist es natürlich schon ein bisschen bitter", so die Technik-Spezialistin.
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"Ist das bitter!" Dürr vergibt im Riesenslalom große Medaillenchance
Quelle: Eurosport
Nach einem kniffligen ersten Durchgang wies der "Kurs im zweiten Lauf mehr Radius auf. Die Trainerin von Mikaela Shiffrin hat ihn gesetzt, er müsste ihr also liegen. Insgesamt ist es etwas angenehmer zu fahren", erläuterte Eurosport-Expertin Viktoria Rebensburg, die 2010 Olympia-Gold im Riesenslalom holte.
Shiffrin und Scheib auf dem Boden der Tatsachen
Tatsächlich war die von US-Coach Karin Harjo gesteckte Strecke weniger direkt, die Laufzeiten lagen teils mehr als sieben Sekunden über denen des ersten Durchgangs, in dem Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone die Bestzeit gesetzt hatte.
Überraschend war zunächst, dass die beste Riesenslalomfahrerin des Winters, Julia Scheib aus Österreich, keine Aufholjagd starten konnte. Letztlich blieb der 27-Jährigen nur Rang fünf.
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Olympia-Fluch hält an: Shiffrin wird im Riesenslalom durchgereicht
Quelle: Eurosport
Enttäuschend lief es auch für Superstar Mikaela Shiffrin. Der Angriff der Rekordweltcupsiegerin blieb aus, mehr noch: Shiffrin verlor mit der elften Laufzeit weiter an Boden, fiel im Finale von Rang sechs auf elf zurück. Damit bleibt der 30-Jährigen nur noch der Slalom, um mit Edelmetall im Gepäck aus Cortina abzureisen.
Brignone fassungslos: "Was passiert hier?"
Brignone konnte ihr doppeltes Glück derweil kaum fassen. "Es ist verrückt. Das ist wie Magie, ich weiß gar nicht, wo ich gerade bin", brach es aus der Italienerin heraus.
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Shiffrin trotz Rang elf zuversichtlich: "Das stimmt mich hoffnungsvoll"
Quelle: Eurosport
"Als ich über die Ziellinie fuhr, da die Eins stand und die anderen schrien, da habe ich mir gedacht: 'Was passiert hier?' Einfach nur verrückt", so die frischgebackene Doppel-Olympiasiegerin von Cortina d'Ampezzo.
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Die zweite DSV-Hoffnung Emma Aicher war bereits nach dem ersten Durchgang als 17. weit weg von einer Topplatzierung und landete in der Endabrechnung mit 1,63 s Rückstand auf Position 19.
Aicher: "Ergebnis ist okay, solide"
"Es war drehender, als ich gedacht habe. Ich hätte ein bisschen mehr Richtung gebraucht. Ich glaube, ich kann es besser, aber das Ergebnis ist okay, solide", befand Aicher im Eurosport-Interview.
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"Schade!" Aicher kann sich im Riesenslalom-Finale nicht verbessern
Quelle: Eurosport
Die Silbermedaillengewinnerin der Olympia-Abfahrt legt ihren Fokus nun auf dem Slalom (18. Februar ab 10:00 Uhr live im Stream bei HBO Max). Die 22-Jährige gehört dabei als Achte des Disziplin-Weltcups und nach ihrer Bestzeit in der olympischen Team-Kombination zum erweiterten Kreis der Medaillen-Kandidatinnen.
- Ski alpin bei Olympia 2026: Zeitplan und Ergebnisse
Wie auch immer Aicher im Slalom abschneidet: Die Winterspiele 2026 sind schon jetzt ein Riesenerfolg für das deutsche Supertalent. Mit Silber in der Abfahrt und in der Team-Kombination bewies die Allrounderin, dass sie zur Weltspitze gehört.
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Zweimal zeitgleich! Stjernesund und Hector holen Silber
Quelle: Eurosport
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