Manuel Feller: Weltcup-Klassiker haben höhere Priorität als Olympia 2022 in Peking

Vom 4. bis zum 20. Februar 2022 steigen die Olympischen Winterspiele in Peking. Beim Österreicher Manuel Feller hält sich die Vorfreude spürbar in Grenzen. Für den Alpin-Profi sind die Winterspiele unter diesen Umständen nicht die "Olympischen Spiele, die ich als Kind gesehen habe". Auch Peking, nicht grade als typischer Wintersport-Ort bekannt, gebe ihm zusätzlich ein "komisches Gefühl".

Manuel Fellers Vorfreude auf die Olympischen Spiele hält sich in Grenzen

Fotocredit: Getty Images

Die Teilnahme an den Olympischen Spielen stellt der 28-Jährige aber nicht in Frage, alleine schon aus sportlichen Gründen. "Außerdem müssen wir froh sein, wenn wir unseren Job ausüben dürfen. Egal, ob auf dem schwersten Hügel der Welt oder einer Märchenwiese", so der Österreicher weiter.
Dass die Spiele in Peking und nicht an einem traditionellen Wintersport-Ort stattfinden, veranlasst Feller dazu, dass er seine Karriere bis zu den Spielen 2026 in Italien "durchziehen" will und nicht an ein Karriereende denkt.
Für den WM-Silbermedaillengewinner von 2017 sind in der kommenden Saison die Rennen in Kitzbühel, Schladming oder der Schweiz von deutlich größerer Bedeutung.
"Wenn ich Kitzbühel gewinne, ist es mir egal, was ich bei den fünf Ringen mache", fügte der Slalomspezialist an.
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Quelle: SID

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