Nach ihrem Sieg im Yanqing National Alpine Skiing Centre standen zahlreiche Fototermine auf dem Programm - nach ihrer Rückkehr sei es direkt im Weltcup weitergegangen. Dabei habe sie die Orientierung ein wenig verloren. Doch es gibt Hoffnung: "Mein Freund Angelo weiß bestimmt, wo sie ist", sagte Suter.
Ohnehin: Die Medaille aus Peking blieb nicht ihre einzige, wie sie dem "Blick" gegenüber verriet. "In den letzten Wochen bekam ich viele Zuschriften von Kindern, wunderbare Zeichnungen sind darunter", so die 27-Jährige. "Ein Kind bastelte mir sogar eine Goldmedaille aus Karton mit der Nummer eins drauf. Solche Dinge bedeuten mir sehr viel", freute sich die Olympiasiegerin.
Beim anstehenden Weltcup-Finale im französischen Courchevel am Freitag hat Suter noch eine kleine Chance auf die Kristallkugel in der Abfahrt. Die Olympiasiegerin muss gewinnen, während die in Führung liegende Italienerin Sofia Goggia bestenfalls Elfte werden darf. Dann würde sich Suter nach ihrem Triumph in Peking auch zur Siegerin in der Disziplinwertung krönen.
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Für die Schweizerin wäre der Gewinn des Abfahrtsweltcups nach der Goldmedaille in China aber nur ein Bonus. "Daran denke ich nicht", sagte sie und ergänzte: "Ich habe in dieser Saison mein großes Ziel erreicht. Alles andere ist Zugabe."
Bleibt nur noch die Suche nach dem verschwundenen Edelmetall.
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