Bester der vier Deutschen Starter war Romed Baumann, der eine mögliche Medaille durch einen Fehler vergab und wie Andreas Sander zumindest in den Top Ten landete.
Mayer gelang mit seinem Coup ein historischer Hattrick. Der 31 Jahre alte Kärntner fuhr in Peking zum Sieg im Super-G und holte damit als erster Skirennläufer Gold bei drei aufeinanderfolgenden Spielen. 2014 hatte Mayer die Abfahrt gewonnen, 2018 ebenfalls den Super-G. "Es war eine super Fahrt", lobte sich der Sieger im "ORF".
In der knappsten Super-G-Entscheidung der olympischen Geschichte siegte Mayer mit nur 0,04 Sekunden Vorsprung vor dem Überraschungszweiten Ryan Cochran-Siegle (USA). Mit einem Fast-Fehtstart hätte er sich dabei beinahe um seine Goldchance gebracht.
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Bronze ging an den norwegischen Mitfavoriten Aleksander Aamodt Kilde (+0,42 Sekunden). Abfahrts-Olympiasieger Beat Feuz (Schweiz) schied nach 17 Sekunden aus. Weltmeister Vincent Kriechmayr (Österreich) wurde Fünfter.

Baumann und Sander in den Top Ten

Die deutschen Starter zeigten eine solide Leistung, hatten aber mit der Medaillenvergabe nichts zu tun. Bester des Quartetts war Vize-Weltmeister Romed Baumann auf Rang sieben (+1,16), ihm folgten Andreas Sander (8./+1,27) und Simon Jocher (13./1,58).
Der ehemalige Kitzbühel-Sieger Josef Ferstl blieb als 18. (+2,22) hinter seinen Möglichkeiten zurück. "Für eine Medaille muss alles passen, heute hat nicht alles gepasst", sagte Baumann in der "ARD".
Die Entscheidung in Yanqing war die knappste in einem Super-G: 1994 hatte Markus Wasmeier mit 0,08 Sekunden vor Tommy Moe (USA) gewonnen.

Mayer im elitären Kreis

Mayer ist der vierte Österreicher nach Toni Sailer (Ski Alpin), Thomas Morgenstern (Skispringen) und Felix Gottwald (Nordische Kombination) mit dreimal Olympia-Gold. Erfolgreichster Alpiner bei Olympia ist der Norweger Kjetil-Andre Aamodt mit viermal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze.
Mayer fuhr wie am Vortag der Schweizer Beat Feuz in der Abfahrt mit Startnummer 13 zu Gold. Neben Feuz sah auch sein Landsmann, der Gesamtweltcupführende Marco Odermatt, das Ziel nicht.
"Ich war heute sehr locker drauf, habe mich nur auf meine Fahrt konzentriert", sagte der Österreicher. "Es war eine Super-Fahrt - es war ein schwieriger Lauf. Man muss instinktiv attackieren - es muss sehr viel zusammenpassen.
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