ÖSV schlägt Maßnahmen gegen Sturz-Flut vor - Tempolimit, schnittfeste Unterwäsche und Co. bald Thema

Mammutprogramm, üble Stürze, schwere Verletzungen - die vergangenen Wochen waren für den Alpinen Ski-Weltcup alles andere als erfreulich. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) hat auf die jüngsten Geschehnisse reagiert und Vorschläge formuliert, um das Image der Sportart zu schützen. Darunter fällt auch eine Reduzierung der Geschwindigkeit in Abfahrt und Super-G.

Horrorsturz im Zielhang: Kilde kracht brachial in Fangzaun

Quelle: Eurosport

"Was in Cortina d'Ampezzo passiert ist, war keine Reklame für den Skisport. Das Verletzungsrisiko muss abnehmen, weil es sonst unserem Image schadet", wird ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer von der "Kleinen Zeitung" zitiert.
Damit bezog sich Scherer auf die drei Damen-Rennen auf der Olimipia delle Tofane, in welchen es satte 35 Ausfälle zu vermelden gab. Superstar Lara Gut-Behrami schlug angesichts der zahlreichen Stürze sogar Alarm.
Wie Scherer weiter ausführte, gebe es nun bereits mehrere Ansätze, um die Sicherheit im professionellen Skisport zu erhöhen. "Tempo regulieren, andere Anzüge, eine schnittfeste Ski-Unterwäsche, die Ski-Präparierung", zählte er auf.
Die Vorschläge sollen beim FIS-Kongress am 5. und 6. Februar erstmals angebracht werden. Dort soll schließlich im besten Fall erörtert werden, inwiefern diese in Zukunft umgesetzt werden könnten.
Das könnte Dich auch interessieren: Chamonix-Absagen sorgen für Unmut: "Tut uns weh"
picture

Tofana zeigt ihre Zähne: Grenier stürzt schwer

Quelle: Eurosport

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung