Italienische Slalom-Hoffnung Marta Rossetti erleidet Kreuzbandriss mit Meniskusschaden - Olympia-Traum geplatzt

Wenige Monate vor den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo hat sich die italienische Slalom-Hoffnung Marta Rossetti schwer verletzt. Beim Training im Südtiroler Schnalstal zog sich die 26-Jährige einen Kreuzbandriss mit Meniskusschaden im rechten Knie zu, wie der italienische Wintersportverband FISI am Mittwoch mitteilte. Rossetti werde in den kommenden Tagen operiert.

Marta Rossetti verpasst die Olympischen Winterspiele vor heimischen Fans

Fotocredit: Getty Images

Laut des italienischen Verbandes falle die Skirennläuferin "für die gesamte Rennsaison aus". Damit muss die am Gardasee geborene Rossetti ihre Hoffnungen auf die Winterspiele vor heimischen Fans begraben, noch bevor der Weltcup überhaupt gestartet ist.
Für Rossetti ist es bereits der zweite Olympia-Rückschlag ihrer Karriere. Schon 2022 hatte sie die Winterspiele in Peking verletzungsbedingt verpasst - auch damals wegen eines Kreuzbandrisses.
Im italienischen Slalom-Team war Rossetti in jüngerer Vergangenheit die einzige Athletin, die konstant in die Punkteränge fuhr. 14-mal war ihr das bislang gelungen. Ihr bisher bestes Weltcup-Ergebnis erzielte sie im November 2023 mit dem fünften Platz im US-amerikanischen Killington.
Bei der diesjährigen alpinen Ski-WM im österreichischen Saalbach war Rossetti im Slalom auf Rang 15 gefahren.
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Quelle: Eurosport


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