FIS-Chef Johan Eliasch über Nachhaltigkeit: "Fußabdruck des Rennens in Schladming ist viel größer als in Aspen"

FIS-Chef Johan Eliasch hat sich kontrovers zur Nachhaltigkeit im Ski-Weltcup geäußert. "Wenn wir nach Schladming gehen, haben wir 30.000 Zuschauer. Der Fußabdruck des Rennens in ist viel größer als bei den Rennen in Aspen, wenn man die Fußabdrücke der Zuschauer addiert", erklärte der Schwede im "SRF": "Wenn der Fußabdruck das Kriterium ist, kannst du generell immer über das Reisen diskutieren."

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Quelle: Eurosport

Eliasch und der Internationale Skiverband (FIS) hätten im alpinen Ski gerne noch mehr Rennen in Nordamerika und neue in Asien: "Es gibt hauptsächlich Möglichkeiten in China, wo bereits die Olympischen Spiele stattgefunden haben. Wenn wir Nacht-Events in China veranstalten, können wir sie in Europa den Tag durch verfolgen", plant der FIS-Boss, der die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit im Sport betonte.
Der 61-Jährige verkündete jedoch, dass diese Rennen andere im Rennkalender ersetzen würden und nicht gänzlich neu zu den aktuell 45 hinzukommen würden: "In Sachen Quantität sind wir am Limit", erklärte er.
Zahlreiche Top-Athleten haben sich in dieser Saison zudem schwer verletzt, Marco Schwarz beispielsweise wollte das jedoch nicht auf das Pensum zurückführen.
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