Schladming: Henrik Kristoffersen mit Spitze in Richtung Marco Odermatt - Norweger kopiert Jubel: "This is my house!"

Ein Schelm, wer da Böses denkt: Henrik Kristoffersen hat nach seinem zweiten Platz beim Riesenslalom in Schladming aufhorchen lassen. Der Norweger jubelte im Zielbereich lautstark und rief: "This is my house!" Genau so hatte Marco Odermatt, Kristoffersens schärfster Konkurrent im Gesamt-Weltcup, erst vor wenigen Wochen nach seinem Sieg bei der Lauberhorn-Abfahrt in Wengen gejubelt.

"Sensationelle Fahrt": Kristoffersen erobert Rang zwei

Quelle: Eurosport

Schladming gilt als heimliches Heimrennen Kristoffersens. Der 30-Jährige lebt seit vier Jahren in Salzburg. Tatsächlich ist sein neuer Heimatort mit etwa 90 Kilometern ähnlich weit von Schladming entfernt, wie Odermatts Wohnort Buochs von Wengen.
Und doch kann man es auch als kleine Stichelei in Richtung Odermatt sehen, dass er den identischen Jubel benutzte. Denn der Weltmeister und Olympiasieger hatte zu dem Zeitpunkt noch in Führung gelegen und auf dem heißen Stuhl im Zielraum gesessen, wurde dann von Kristoffersen verdrängt.
Eine Rarität, denn Riesenslalom-Dominator Odermatt galt in dieser Disziplin als nahezu unschlagbar. Zuletzt hatte der Eidgenosse vor fast zwei Jahren, am 25. Februar 2023 in Palisades Tahoe, einen Weltcup-Riesenslalom, bei dem er ins Ziel gekommen ist, nicht als Sieger beendet.
Kristoffersen hat diese Serie nun durchbrochen. Zum Weltcupsieg sollte es für den Norweger allerdings nicht reichen. Denn sein Landsmann Alexander Steen Olsen war anschließend noch einmal um 39 Hundertstelsekunden schneller.
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Finale in Schladming: Meillard patzt, Steen Olsen gewinnt

Quelle: Eurosport


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