Sechs Monate nach Horror-Sturz: Broderick Thompson meldet sich zu Wort - Kanadier gibt erstes Update auf Instagram

Rund sechs Monate nach seinem dramatischen Sturz beim Abfahrtstraining in Beaver Creek hat sich der kanadische Skirennfahrer Broderick Thompson erstmals zu Wort gemeldet. Auf seinem Instagram-Account bedankte sich der 30-Jährige bei seinem "lebensrettenden Helm" und den unzähligen Menschen, die ihm seit seinem Unglück zur Seite standen. Zudem schilderte Thompson seinen Weg zurück ins Leben.

Broderick Thompson stürzte im Training von Beaver Creek schwer

Fotocredit: Getty Images

Dankbar ist der Speed-Spezialist aus Whistler Mountain, einfach nur dankbar.
Mit herzergreifenden Worten richtet sich Thompson auf Instagram an die "wahren Helden aus der Welt der Medizin und des Skisports" und schätzt sich glücklich "für alles und jeden, der es mir ermöglicht hat, hier zu sein, und der mir auch weiterhin dabei hilft".
Ende November war der Kanadier ausgerechnet im US-amerikanischen Beaver Creek, wo er im Jahr 2021 sein bisher einziges Weltcup-Podium herausfuhr, heftig gestürzt. In der Kompression unterhalb des "Golden Eagle Jump" hob es ihn aus, aus einer Höhe von ungefähr drei Metern prallte er brutal auf die Piste.
Die fatale Folge: Thompson brach sich mehrere Rippen und Wirbel sowie die Schulterblätter, wegen des Verdachts auf ein Blutgerinnsel im Gehirn musste er vorübergehend ins künstliche Koma versetzt werden. Zudem zog sich der Skirennfahrer ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zu.
In seinem ersten Update zu seinem Gesundheitszustand schreibt Thompson nun, dass er sich an die ersten Wochen nach dem Horror-Crash nicht erinnern könne. Er habe nur gehört, dass es "nicht nur eine Herausforderung für mich, sondern auch für die Menschen in meinem Leben" gewesen sei.

Weltcup-Rückkehr ist völlig offen

Die Bilder seines Unglücks hatten schlimmste Befürchtungen heraufbeschworen, seither kämpft sich Thompson Stück für Stück ins Leben zurück. Das zeigen auch mehrere Fotos, die der 30-Jährige seinem Posting beifügte.
Ende Januar habe er die Reha-Klinik verlassen, schreibt Thompson. Die Halskrause, die er in den ersten Wochen nicht nur im Krankenbett, sondern auch beim Weihnachtsfest im Kreis der Familie trug, hat er mittlerweile abgelegt.
Ob Thompson eines Tages auf die Wettkampfbühne zurückkehren wird, ist völlig offen. Worte zu einem möglichen Comeback meidet er in seinem Beitrag gänzlich. Der Fokus ist auf die Regeneration gerichtet - seinem Körper und vor allem seinem Gehirn gebe er "die nötige Aufmerksamkeit, Geduld und Zeit".
Trotz seines Schicksals zeigt sich der Kanadier optimistisch: "Auch wenn ein Lächeln nicht immer leicht zu finden ist, kann die Offenheit dafür eine schwierige Zeit besser machen."
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Quelle: Eurosport


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