Ski-Star Mikaela Shiffrin zerstört große Kristallkugel nach Gesamtweltcupsieg: "Oopsie ... leider kein Aprilscherz"
Publiziert 02/04/2026 um 14:51 GMT+2 Uhr
Malheur bei Mikaela Shiffrin: Die Gesamtweltcupsiegerin hat ihre große Kristallkugel demoliert. In einem "Instagram"-Post zu ihrem Videopodcast "What's the Point" veröffentlichte die 31-Jährige ein Foto der Trophäe, deren Kugel vom Griff abgebrochen ist. Dazu schrieb sie: "Oopsie ... leider KEIN Aprilscherz". Dazu deutete der Ski-Star an, dass dieses Missgeschick nichts völlig Neues ist.
Shiffrin gewinnt Gesamtweltcup - und bricht in Tränen aus
Quelle: Eurosport
Mit dem Hashtag "IYKYK" ("If you know, you know" - "Wer es versteht, versteht es schon") ließ Shiffrin durchblicken: Für Eingeweihte ist das Missgeschick längst keine Überraschung. So auch für ihre Teamkollegin und Freundin Paula Moltzan, die "Nicht schon wieder..." kommentierte.
Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass die Weltcup-Rekordsiegerin eine ihrer Trophäen zerstörte. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich bereits nach der Saison 2023, in der sie drei Kristallkugeln abräumte - zwei kleine für den Slalom und Riesenslalom sowie die große im Gesamtweltcup.
Nach dem Weltcupfinale in Soldeu "haben wir ganz spontan ein kleines Land-Rover-Shooting gemacht und eine der Kugeln ist aus dem Auto gefallen und zerbrochen", erzählte Shiffrin danach in ihrer "Youtube"-Serie "Moving Right Along".
Nachdem ihre Mutter bereits überlegt habe, die beschädigte Kugel wegzuwerfen, erklärte sich Familienfreund und Mitarbeiter im Colorado Snow Sports Museum Chris Anthony dazu bereit, sie aufwendig aufzuarbeiten, wie die "Colorado Springs Gazette" berichtete. Dort ist die reparierte Kristallkugel seitdem zu bestaunen. Ob sich die Trophäe dieses Mal zum Ausstellungsstück dazugesellt, bleibt abzuwarten.
Shiffrins Dominanz auf der Piste bleibt ungebrochen
Dass eine Trophäe zu Bruch geht, dürfte die erfolgreichste Skirennläuferin der Geschichte verkraften können: Insgesamt 110 Weltcupsiege bescherten ihr bisher stolze 18 Kristallkugeln. Die Doppel-Olympiasiegerin dominierte auch in der Saison 2025/26 den alpinen Ski-Weltcup.
Beim Finale in Lillehammer sicherte sie sich mit Rang elf im Riesenslalom den sechsten Gesamtweltcup ihrer Karriere. Damit zog sie mit Annemarie Moser-Pröll gleich - mehr Siege hat bisher keine Athletin erreicht. Zudem gewann sie die Slalomwertung und hält damit eine weitere kleine Kugel in den Händen.
Odermatt bleibt ebenfalls nicht verschont
Dass auch andere große Stars vor solchen Missgeschicken nicht gefeit sind, zeigte Marco Odermatt in der vergangenen Saison: Der Dominator im Herren-Weltcup beschädigte bei den Feierlichkeiten seine Riesenslalom-Kugel, nachdem sie gegen seine Medaille geprallt war.
Der Schweizer nahm es mit Humor und konnte der Situation sogar noch etwas Positives abgewinnen: "Es waren genau so viele Scherben, dass jedes Mitglied des Riesenslalom-Teams ein Stück abbekommen hat. Jetzt hat jeder einen Teil der Kugel", erklärte Odermatt danach im "ORF".
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Highlights: Shiffrin toppt Aicher im Gesamtweltcup - Grenier siegt
Quelle: Eurosport
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