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Ski-WM: Morddrohungen gegen FIS-Renndirektor Markus Waldner nach Parallel-Rennen in Cortina
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Publiziert 18/02/2021 um 22:52 GMT+1 Uhr
Markus Waldner, einer der beiden FIS-Renndirektoren hat nach dem umstrittenen Einzel-Parallel-Rennen bei der alpinen WM in Cortina d'Ampezzo/Italien offensichtlich Morddrohungen erhalten. Die Organisatoren betonten am Donnerstag ihre "Solidarität" mit dem Südtiroler, der nach den Kontroversen bei der erstmaligen Austragung des Wettbewerbs per Email "mit dem Tod bedroht wurde".
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Waldner, Renndirektor für die Wettbewerbe der Männer, war am Dienstag verantwortlich für die Durchführung des Parallel-Rennens. Dabei gab es von vielen Seiten Kritik vor allem an den ungleichen Pistenbedingungen auf den beiden Kursen.
Es sei "nicht hinnehmbar, dass ein angesehener Profi wie Markus so ernste Botschaften erhält, die über normale Debatten und Vergleiche hinausgehen", twitterte das OK.
An der Premiere des Einzel-Wettbewerbs hatte sich viel Kritik entzündete. Grund war eine nicht zu übersehende Chancen-Ungleichheit: Der rote Kurs war erkennbar schneller als der zudem stärker nachlassende blaue Kurs - wer auf dem roten Kurs vorlegen konnte, hatte einen Vorteil. "Ich will so ein Format nicht bei einer WM sehen", zürnte daher "ARD"-Experte Neureuther, der noch während des Rennens zu Waldner Kontakt aufnahm.
Gesamtweltcupsiegerin Federica Brignone (Italien) sprach "vom unfairsten Rennen meiner Karriere".
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(SID)
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