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DSV setzt auf Teamevent bei Ski-WM in Frankreich: Erste Medaille im Blick - Coup wie bei Olympia?
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Publiziert 13/02/2023 um 17:25 GMT+1 Uhr
Olympia-Coup als Vorbild: Nach einer medaillenlosen ersten Woche hoffen die deutschen Alpinen im Team-Event am Dienstag (ab 12:15 Uhr im Liveticker) auf eine Podestplatzierung. Bei der WM vor zwei Jahren in Cortina d'Ampezzo gab es für Deutschland Bronze und bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking sogar Silber - doch die Konkurrenz hat es in sich.
"Superschönes Ende": Silber zur Versöhnung für Alpin-Team
Quelle: Eurosport
Im Hotel Les Flocons oben in Courchevel könnte die Stimmung besser sein. Die erste Woche der alpinen Ski-WM ist vorüber, und in den bisher sechs von 13 Wettbewerben gab es genau null Medaillen für die Deutschen.
Doch Erlösung ist in Sicht, denn: Am Sonntag war Bettenwechsel in der Unterkunft direkt gegenüber einer Skischule für Kinder. Die Riesenslalom- und Slalom-Mannschaft um Lena Dürr und Linus Straßer zog ein - und damit die Hoffnung auf die erste Medaille am Dienstag.
Das Programm will es, dass die in der vergangenen Woche noch kränkelnde Dürr, Straßer und Alexander Schmid mit dem nun "Mixed Team Parallel Event" genannten Mannschaftswettbewerb einsteigen in die WM, heißt: Einer für alle, und alle für eine Medaille.
"Team Deutschland ist da wirklich immer total motiviert und heiß drauf", sagt Dürr. Und in der Tat haben die deutschen "Musketiere" bei der WM vor zwei Jahren in Cortina d'Ampezzo Bronze und bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking sogar Silber gewonnen.
Aber: Eine Garantie gibt es nicht. Alpinchef Wolfgang Maier hat am Montag mal beim Training der Konkurrenz spioniert und festgestellt: "Es treten alle mit den guten Leuten an, der Wettbewerb wird nicht mehr belächelt. Am Ende will jeder diese Medaille haben."
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mixed team parallel
Fotocredit: Getty Images
DSV: "Haben richtig gute Mannschaft"
Auch er wird seine Besten aufstellen: die WM-Dritte Andrea Filser sowie die Olympia-Zweiten Dürr, Straßer und Schmid. "Wir haben eine richtig gute Mannschaft", sagt Dürr, gibt aber wie Maier zu bedenken: "Die anderen auch."
Am Start am Dienstag sind die 16 besten Nationen im Weltcup. Die Deutschen, auf Rang sieben geführt, werden es in der ersten Runde mit der zehntplatzierten Mannschaft zu tun bekommen: Schweden.
Gefahren wird im Parallel-Format. Pro Runde gibt es vier Duelle: zweimal Frau gegen Frau und zweimal Mann gegen Mann. Steht es 2:2, entscheidet die bessere Gesamtzeit der jeweils besten Frau und des besten Mannes. Dürr erwartet wieder "enge Derbys".
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Jubel über Bronze im Team-Wettbewerb: Das deutsche Team mit Andrea Filser, Emma Aicher, Stefan Luitz und Alexander Schmid (v.l.n.r.)
Fotocredit: Getty Images
Problem: Zu enge Taktung
Ärger gibt es allerdings auch. Bereits drei Stunden nach dem geplanten Ende des Team Events in Meribel beginnt die Quali für die Einzel-Rennen im Parallel-Modus am Mittwoch - freilich auf der anderen Seite des Berges in Courchevel. Das sei "vollkommen bescheuert", schimpft Männer-Cheftrainer Christian Schwaiger. Am Montagabend wurde dann immerhin noch eine weitere halbe Stunde Puffer verfügt.
Nur die jeweils 16 besten Frauen und Männer werden sich für Mittwoch qualifizieren. Maier nimmt die logistischen Probleme mit der größtmöglichen Gelassenheit zur Kenntnis. "Wir sind dafür da", sagt er, "dass wir Lösungen finden." Schließlich zählt etwas anderes: "Der Team Event", sagt der WM-Dritte und Olympia-Zweite Schmid, "ist immer ein Highlight."
Die Deutschen waren sogar schon mal Weltmeister, 2005, bei der Premiere. Damals allerdings nach einem anderen Modus.
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(SID)
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Wachsmann erklärt: So wird der Ski bei der WM richtig schnell
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