Ski-WM 2023 in Méribel und Courchevel - Parallel-Weltmeisterin Maria Therese Tviberg geht FIS scharf an: "Peinlich"
Die Norwegerin Maria Therese Tviberg hat sich beim Parallel-Rennen in Méribel die Goldmedaille gewonnen. Mit Blick auf den Umstand, dass der Wettbewerb bei den nächsten Ski-Weltmeisterschaften nicht mehr ausgetragen werden soll, hält die 28-Jährige für falsch. Ihrem Ärger über die Abschaffung machte sie dementsprechend im Anschluss an ihren Triumph mit deutlichen Worten Luft.
Highlights: Tviberg gewinnt WM-Gold im Parallel-Rennen
Quelle: Eurosport
"Ich hab das Gerücht gehört und mir gedacht: Das ist deine letzte Chance! Aber die Abschaffung ist peinlich. Der Wettbewerb macht richtig Spaß", schimpfte Tviberg.
Zum Hintergrund: Der Weltverband FIS plant die Abschaffung des Parallel-Rennens bei Weltmeisterschaften. So soll der Wettbewerb - ähnlich wie die Kombination - bei der kommenden WM in Saalbach-Hinterglemm in zwei Jahren nicht mehr ausgetragen werden.
Über ihren überraschenden Sieg sagte die Skandinavierin im Gespräch mit "NRK": "Für mich geht ein Traum in Erfüllung. Ich hatte wirklich angefangen zu zweifeln, denn es ist ein harter Sport und viele kämpfen um Gold. Nun hier zu sein und die Medaille zu bekommen, ist unwirklich."
Insgesamt war das Parallelrennen für die Norwegerinnen ein erfolgreiches Unterfangen. Neben Tviberg landete mit Thea Louise Stjernesund (Bronze) eine zweite Akteurin des Norges Skiforbund auf dem Treppchen. Silber sicherte sich Wendy Holdener aus der Schweiz.
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