Ski-WM 2025: Manuel Feller ruft "wichtigste Woche" seiner Karriere aus - Sorge vor "größter Niederlage" bei Heim-WM
VonNiklas Bien
Publiziert 11/02/2025 um 17:18 GMT+1 Uhr
Für Manuel Feller beginnt am Mittwoch die "wichtigste Woche" seiner Karriere. Unmittelbar in der Nähe seiner Heimat startet Feller am Mittwoch mit der Team-Kombination in die Ski-WM in Saalbach. Bei Weltmeisterschaften sprang für den Slalomspezialisten bisher erst eine Medaille heraus - Silber in St. Moritz 2017. Vor heimischen Publikum will Feller nachlegen: auch in der Team-Kombi.
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Quelle: Eurosport
Der 32-Jährige legt die Latte vor der Ski-WM in Saalbach betont hoch. "Für mich ist das die wichtigste Woche in meiner Karriere. Und wenn ich da leer ausgehe, dann ist das die größte Niederlage, die ich jemals gehabt habe", wird Feller von der "Krone" zitiert.
Dass er es kann, hat der Österreicher in der Vergangenheit schon bewiesen - spätestens mit dem Gesamtsieg im Slalomweltcup in der vergangenen Saison.
Nun kommt mit der Nähe zur Heimat noch ein gewisser positiver Druck dazu, vor den Augen von Familie und engen Freunden zu performen.
"Mein Bruder und ein paar Freunde sind die letzten Tage zum Rennen schauen immer mit den Ski hergefahren. Das ist nicht einmal eine Stunde, es sind vier Lifte. Da wird ein Haufen von meinem Heimatort da sein", erklärte Feller.
Traum-Kombi mit Kriechmayr
Bevor es im Einzelwettkampf seiner Spezialdisziplin ernst wird, steht am Mittwoch (ab 10:00 Uhr im Liveticker) aber erstmal die Team-Kombination auf dem Plan. Feller wird mit seinem Wunschpartner Vincent Kriechmayr an den Start gehen, der sich am Sonntag in der Abfahrt Silber sicherte.
Kriechmayr hatte sich in Wengen Mitte Januar am Knie verletzt, ist aber pünktlich zur WM wieder fit. Für Feller war ohnehin klar, dass er mit dem 33-Jährigen an den Start gehen würde.
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Quelle: Eurosport
"Vinc, wir sehen uns spätestens beim Teambewerb in Saalbach, und wenn du mit einem Haxen runterfährst, ich möchte mit dir am Start stehen", habe Feller seinem Landsmann schon in Wengen mit auf den Weg gegeben.
"Wir haben einen gemeinsamen langen Weg, sind immer gut ausgekommen und haben immer einen Schmäh parat. Ich hätte es mir nicht anders wünschen können", so Feller, für den die Team-Disziplin einen ganz besonderen Reiz hat.
Sorge vor der "größten Niederlage"
"Die Vorfreude auf die Team-Kombi ist fast die größte. Du gewinnst und du verlierst zusammen. Wenn es nicht funktioniert, ist es sehr, sehr bitter, weil ich ihn mit reinreiße. Und wenn ich ihn rausreißen kann, ist es umso schöner", sagte der 32-Jährige, für den der Spezialslalom trotzdem "das wichtigste Rennen" sei.
Seine Lieblingsdisziplin rundet am Sonntag (ab 9:45 Uhr im Liveticker) die "wichtigste Woche" seiner Karriere ab und dürfte ausschlaggebend dafür sein, ob Feller die "größte Niederlage", die er jemals gehabt hat, erleben wird.
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