Highlights: Brignone und Robinson in einer anderen Welt
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Die im Gesamtweltcup führende Brignone und Kronplatz-Siegerin Robinson spielten dabei in einer eigenen Liga. "Sie ist unglaublich gefahren", musste Robinson, die für Neuseeland die zweite WM-Medaille gewann, schon nach dem ersten Durchgang anerkennen. Brignone lieferte in beiden Läufen Bestzeit ab und siegte in 2:22,71 Minuten.
Die Italienerin hatte diesen Winter die Riesenslalom-Rennen schon in Sölden und Semmering gewonnen. Bei der WM in Saalbach gewann die 34-Jährige im Super-G Silber. Weltmeisterin war die Gesamtweltcupsiegerin von 2019/20 zuvor schon in Méribel 2023 in der Kombination geworden. Nun ist sie die älteste WM-Titelträgerin im Riesenslalom.
"Es ist so gut. Das war viele Jahre mein Traum. Ich war schon zwei Mal Zweite und ich wollte endlich nach ganz oben. Es ist einfach verrückt und unglaublich, dass ich das heute geschafft habe", sagte Brignone überglücklich.
Thea Louise Stjernesund aus Norwegen verpasste Bronze nur um eine Hundertstel Sekunde (+ 2,63 Sekunden) und weinte bittere Tränen.
Was für ein Finale: Robinson haut einen raus - Brignone kontert
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Dürr fast mit bestem Riesenslalom-Ergebnis
Dürr rehabilitierte sich derweil mit Rang neun für ihre bisherigen Auftritte und tankte Selbstvertrauen für den Slalom am Samstag (9:45 Uhr live im Stream bei
discovery+, im TV bei Eurosport und im
Liveticker bei Eurosport.de).
Die 33 Jahre alte Germeringerin war mit einem Rückstand von 0,65 Sekunden auf die auch nach dem ersten Lauf drittplatzierte Moltzan ins Finale gegangen. An Bronze fuhr sie letztlich um 0,94 Sekunden vorbei. Platz sieben verpasste sie nur um 0,06 Sekunden, deswegen entfuhr ihr im Zielraum ein lautes "Fuck!"
Knapper geht's kaum! Dürr verpasst Führung um wenige Hundertstel
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"Die paar Hundertstel tun kurz mal weh, aber der Tag war für mich gelungen", sagte sie. Emma Aicher wurde im Riesenslalom 23. (+ 5,79), Fabiana Dorigo 31. (+ 9,95).
Dürr "genießt" das Skifahren
"Ich wollte einfach das Skifahren genießen", sagte Dürr bei Eurosport und sprach von einer "Versöhnung mit dem Hang" nach verkorksten ersten Fahrten: "Die Bedingungen haben mir sehr gelegen. Ich habe mir einen guten Plan zurechtgelegt und konnte den tatsächlich zweimal ganz gut umsetzen. In diesem Stadion abzuschwingen, ist unglaublich. Jetzt ist die Vorfreude auf Samstag umso größer."
Sie sei "froh, dass ich es mal im Riesenslalom so zeigen konnte, wie ich es mir vorstelle".
Beim Mannschaftswettbewerb hatte Dürr zuvor ihren Viertelfinal-Lauf gegen die Schweiz nach einem Patzer zwar noch gewonnen aber entscheidende Zehntel verloren. Beim Stand von 2:2 entschied die schnellere Zeit für die Eidgenossen. In der Team-Kombination fiel Dürr im Slalom nach Zwischenrang zwei von Partnerin Aicher nach einem Beinahe-Sturz
noch weit zurück (17.).
Im Weltcup hatte die 33 Jahre alte Dürr im Riesenslalom erst drei Top-Ten-Ergebnisse vorzuweisen - unter anderem beim diesjährigen Saisonauftakt in Sölden (10.). Ihre beste Platzierung im Riesentorlauf war Rang acht in Aspen vor 14 Jahren (2011).
Dürr exklusiv: "Bedingungen haben mir sehr gelegen"
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Aicher selbstkritisch
Für Aicher lief es nach ihren hervorragenden Leistungen im Super-G (6.), in der Abfahrt (6.) und in der Team-Kombi (2. in der Kombi-Abfahrt) diesmal nicht.
"Ich bin nicht ganz zufrieden mit der Leistung. Ich bin nicht richtig ins Fahren gekommen. Im zweiten war es etwas besser. Aber die letzte Überzeugung und Aggressivität hat gefehlt", sagte die 21-Jährige bei Eurosport selbstkritisch.
Mit Blick auf ihr letztes Rennen dieser WM am Samstag meinte sie: "Im Slalom läuft es momentan ganz gut. Ich werde einfach versuchen, Spaß zu haben, gut Ski zu fahren und dann schauen wir, was dabei herauskommt."
Letzte Konsequenz fehlt: Aicher ohne Chance im Riesenslalom
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Shiffrin verzichtet auf Riesenslalom
Titelverteidigerin und Team-Kombi-Weltmeisterin Shiffrin verzichtete indes auf den Riesenslalom, weil sie sich nach ihrer Verletzung außer Stande sah, konkurrenzfähig zu sein.
Die US-Amerikanerin sprach dabei nach ihrem schweren Sturz beim Weltcup-Riesenslalom in Killington/USA Ende November auch
offen und ehrlich von einer psychischen Blockade.
Nach Team-Kombi-Gold an der Seite ihrer Jugendfreundin Breezy Johnson sagte sie, sie habe "mentale" Probleme, mit der Geschwindigkeit in dieser Disziplin umzugehen. Am Ende eines Trainings
"weine ich manchmal und weiß nicht warum".
Shiffrin: Kombi-Gold "ein besonderer Moment nach harten Monaten"
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Goggia scheidet aus - Gut-Behrami geschlagen
Für Sofia Goggia ging indes die Pleitenserie weiter - die Italienerin schied im ersten Durchgang nach einem Innenskifehler aus.
Die Riesenslalom-Weltmeisterin von 2021, Lara Gut-Behrami aus der Schweiz, wurde Fünfte und wartet weiter auf eine Medaille in Saalbach-Hinterglemm (+ 2,68).
Killington-Siegerin Sara Hector (Schweden) kam auf Rang sechs (+ 2,88).
"Da ist viel schief gegangen": Goggia stürzt im Riesenslalom
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Colturi muss sich übergeben
Camille Rast hatte indes für ihren elften Platz (+ 4,10)
eine kuriose Begründung: "Lara Colturi hat gekotzt, dann war mir schlecht und ich war nicht mehr in meinem Rennen", sagt sie dem "SRF" nach Durchgang eins, in das sie unmittelbar nach der Albanerin (7./+ 3,50) gegangen war.
Laut Colturis Manager Andrea Cappelletti sei die 18-Jährige erkrankt. "Sie hat stark gehustet und hatte das Gefühl, dass etwas aus dem Magen hochkommt", sagte er dem "Blick", gab aber auch Entwarnung: "Nichts Schlimmes, sie ist okay."
Das ging schnell: Lingg fährt am Tor vorbei
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Insgesamt waren im Riesenslalom der Damen 106 Athletinnen am Start, von denen sich 60 für den zweiten Durchgang qualifizierten. Letzte gewertete Starterin im ersten Durchgang wurde die 45 Jahre alte Haitianerin Celine Marti mit einem Rückstand von 1:13,58 Minuten.
(mit SID)
Dabeisein ist alles: Haitianerin Marti bewältigt WM-Strecke
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Robinson exklusiv: "Das Gefühl des Sieges fast schon vergessen"
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