Ski-WM 2025: Vincent Kriechmayr lässt Österreich als Trainingszweiter in der Abfahrt hoffen - Kuriosum um DSV-Trio
Vincent Kriechmayr hat im ersten Abfahrtstraining der Ski-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm mit Platz zwei aufhorchen lassen und dabei seinen Knieproblemen getrotzt. Der Österreicher kam hinter Ryan Cochran-Siegle (1:41,18 Min.) mit 65 Hundertstel Rückstand ins Ziel. Die drei deutschen Starter Luis Vogt, Romed Baumann und Simon Jocher landeten innerhalb von drei Hundertstel Sekunden im Hinterfeld.
Comeback mit Knall: Kriechmayr besticht im Abfahrtstraining
Quelle: Eurosport
Mit getaptem Knie und unter Schmerzmitteln zeigte Kriechmayr im ersten von drei Abfahrtstrainings in Saalbach-Hinterglemm einen guten Lauf - der 33-Jährige scheint bereit für den heißen Ritt um Gold am Sonntag (11:30 Uhr live bei discovery+, im TV bei Eurosport und im Liveticker bei Eurosport.de).
Für die in der laufenden Saison so wenig erfolgsverwöhnten Österreicher komplettierte Stefan Babinsky als Dritter (+ 0,95 Sekunden) das gute Ergebnis.
Erst danach platzierten sich mit Stefan Rogentin (+ 1,01) und Titelverteidiger Marco Odermatt (+1,05) die ersten Schweizer. Für eine kleine Überraschung sorgte Altmeister Christof Innerhofer (Italien/6./+ 1,10).
"Ich habe es ausblenden können, es hat mich null behindert, habe voll draufsteigen können", sagte Kriechmayr im "ORF" über seine Knieprobleme, die er jedoch im Zielraum wieder spürte.
Kriechmayr: Knieprobleme "nicht so tragisch"
"Unterm Fahren war es sehr gut, jetzt habe ich leider ein bisschen Probleme. Das ist aber normal nach der Belastung. Ich hoffe, dass ich das jetzt gut rausradle, gut therapiere und morgen ein gutes Training machen kann." Alles in allem sei es jedoch "nicht so tragisch".
Im Training sei das Tempo "niedriger als erwartet" gewesen, meinte der 33-Jährige. Allerdings stehen am Donnerstag und Samstag noch zwei weitere Trainingsläufe an, in denen sich die Elite bekanntermaßen an die Wettkampfbedingungen weiter rantasten wird.
"Wir Österreicher kennen den Hang sehr gut, haben auf Abschnitten schon trainieren können. Aber so groß ist der Vorteil nicht", fügte Kriechmayr an.
Schweizer geschlossen gut - Deutsche kompakt
Die Schweizer ließen sich derweil noch nicht in die Karten schauen, platzierten aber wieder fünf Läufer in den Top 13 des Trainings.
Hinter Rogentin und Odermatt bestätigten auch der Kitzbühel-Zweite Alexis Monney (7./+ 1,16), Franjo von Allmen (11./+ 1,39) und Marco Kohler (13./+ 1,80) ihre starke Form.
Die drei DSV-Starter kamen derweil nicht in die Top 20, sorgten aber für ein kleines Kuriosum: So trennten Luis Vogt (23./+ 2,44), Romed Baumann (24./+ 2,45) und den von einer Prellung des rechten Fersenbeins wieder genesenen Simon Jocher (25/+ 2,47) die Winzigkeit von nur drei Hundertstel Sekunden.
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