Sölden - Weltcup-Auftakt: Odermatt siegt im Hundertstelkrimi - Schmid fällt weit zurück

Die Skirennläufer Stefan Luitz und Alexander Schmid haben eine Top-Platzierung beim Weltcup-Auftakt in Sölden verpasst. Beim Sieg des Schweizers Marco Odermatt fiel Schmid von Platz sieben im 1. Durchgang noch auf Rang 19 (+1,53 Sek.) zurück. Luitz landete als bester Deutscher auf Platz 17 (+1,35). Zweiter hinter Odermatt wurde Roland Leitinger (Österreich/+0,07) vor Zan Kranjec (Slowenien/+0,10).

Die Fahrt zum Sieg: Odermatt in Sölden nicht zu schlagen

Quelle: Eurosport

Stefan Luitz schüttelte geknickt den Kopf, Alexander Schmid quälte sich zu einem Lächeln. Während 9800 euphorisierte Fans bei der Zuschauerrückkehr in den Ski-Weltcup den spannenden Hundertstelkrimi auf dem Rettenbachgletscher feierten, war den deutschen Skirennläufern gar nicht nach Party. "Das wird nicht mehr mein Lieblingshang", sagte Luitz nach Platz 17. Schmid, noch zwei Ränge hinter ihm notiert, meinte: "Es ist sehr bitter, man darf sich einfach nichts erlauben."
Doch wie Luitz hatte er im kniffligen Steilhang gepatzt - und seinen starken siebten Platz nach dem ersten Lauf noch verspielt. Luitz, der im Finale um zwei Ränge zurückfiel, trennten am Ende 1,35 Sekunden vom Schweizer Marco Odermatt, der Lokalmatador Roland Leitinger den Sieg um 0,07 Sekunden noch entriss. Schmid lag 1,53 Sekunden zurück.
"Oben und unten", analysierte Luitz, "bin ich dabei bei der Musik." Doch nach dem Wechsel seiner Skimarke habe er gerade im Steilhang noch Probleme gehabt. "Ich muss schauen, dass ich der Chef bin - und nicht die Ski mit mir fahren", betonte er. Immerhin: Die jüngst aufgetretenen Rückenprobleme schienen den 29-Jährigen nicht mehr zu behindern. Und der Grundspeed, sagte er zuversichtlich, "ist auf jeden Fall da".
Das galt auch für Schmid, der trotz anhaltender Probleme mit der Quadrizepssehne im ersten Durchgang einen sehr starken Eindruck gemacht hatte. Umso härter traf ihn, dass er im Finale so weit zurückfiel.
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Zu viele Patzer: Schmid wird im Finale durchgereicht

Quelle: Eurosport

Schmid enttäuscht: "Das ist brutal"

"Das ist brutal. Da machst du ein, zwei Fehler im Steilen und du kriegst eine Packung. Das ärgert mich." Alles "schlecht reden" wollte der 27-Jährige jedoch nicht, "ich bin dennoch sehr zufrieden mit meinen Leistungen", behauptete er.
"ARD"-Experte Felix Neureuther meinte, beide hätten "ein paar Passagen cleverer fahren müssen". Wie es geht, machte vor allem Odermatt vor - trotz kleiner Schrecksekunde vor dem Finale. "Am Start war plötzlich meine Nummer weg", berichtete das 23-jährige Ausnahmetalent, "es hat ein bisschen gewindet, keine Ahnung." Odermatt malte sich schnell selbst die "7" auf ein eilig beschafftes Leibchen - und fuhr von Rang drei noch nach ganz vorne.
(SID)
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Das war knapp! Leitinger schrammt hauchdünn am Heimsieg vorbei

Quelle: Eurosport

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