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Ski Alpin - Marcel Hirscher will sich bei erneutem Rücktritt nach nur einem Jahr nicht festlegen: "Sag niemals nie"
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Publiziert 08/10/2024 um 13:31 GMT+2 Uhr
Das spektakuläre Comeback von Marcel Hirscher im alpinen Ski-Weltcup wird sich womöglich verzögern - und nach diesem Winter könnte auch schon wieder Schluss sein. Allerdings will sich der achtmalige Gesamtweltcupsieger noch nicht endgültig festlegen, ob es bei einem einjährigen Intermezzo bleibt. Sein Motto, auch in Bezug auf den Saison-Auftakt in Sölden: "Sag niemals nie."
Sensation perfekt: Legende Hirscher kehrt in den Ski-Zirkus zurück
Quelle: SID
Es war an der Zeit, wenigstens ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen. Marcel Hirscher aber ließ sich rund fünfeinhalb Monate nach seiner Ankündigung, ein spektakuläres Comeback im alpinen Ski-Weltcup zu wagen, dann doch ein paar Hintertürchen offen.
Einen Start bereits beim ersten Saisonrennen am 27. Oktober im österreichischen Sölden wollte er nicht garantieren. Zugleich kündigte der 35-Jährige bei "ServusTV" schon den nächsten Rücktritt an.
"Das Projekt", sagte Hirscher am Montagabend bei "Sport und Talk aus dem Hangar 7", sei "nur auf ein Jahr ausgelegt. Es war nie länger gedacht."
Das hieße also: Ende März wäre für den Doppel-Olympiasieger von 2018, siebenfachen Weltmeister und achtmaligen Gesamtweltcup-Gewinner schon wieder Schluss. Oder doch nicht?
Hirscher will nichts ausschließen
"Sag aber niemals nie", ergänzte Hirscher. Er habe ja "auch nie geglaubt, dass ich heute dasitze und über ein Comeback oder über ein Herzensprojekt rede".
Ende April hatte Hirscher die Szene in helle Aufregung versetzt mit seiner Ankündigung, fünf Jahren nach seinem Rücktritt wieder mitmischen zu wollen - noch dazu nicht für Österreich, sondern die Niederlande, das Geburtsland seiner Mutter.
Damals, beim Finale 2019, habe er "nicht gewusst", erzählte er nun, "dass ich kein Rennen mehr fahren werde. Das hat sich dann ergeben". Und deshalb "habe ich nie ein Abschiedsjahr gehabt. Vielleicht ist es das heuer."
Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Und vielleicht, vielleicht aber auch nicht wird das Jahr, das "vielleicht auch der Abschluss meiner ersten Karriere" sein wird, mit Verzögerung beginnen.
Hirscher hält sich bei Sölden bedeckt
Hirscher bestätigte, dass er derzeit noch Trainingsrückstand habe. Sölden, sagte er, "wäre ein schöner Start für mein Herzensprojekt. Definitiv. Es wäre schon mein Plan und mein Wunsch. Aber ich kann das heute nicht beantworten."
Beantworten muss es Hirscher bis spätestens 18. Oktober, dann läuft die Meldefrist für den Riesenslalom in Sölden ab.
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Marcel Hirscher auf der legendären Streif
Fotocredit: Getty Images
"Früher oder später werde ich dabei sein, weil es mein Wunsch ist und weil ich es unbedingt gerne möchte", sagte Hirscher, "aber solange ich nicht halbwegs das Gefühl habe, dass ich mich wirklich einigermaßen bereit fühle dafür, werde ich es nicht machen." Zu einer Top-15-Platzierung, ergänzte er, wären jedenfalls "vier Sekunden aufzuholen".
Starten könnte Hirscher jedenfalls, wann immer er Lust hat und sich bereit fühlt. Der Ski- und Snowboard-Weltverband FIS hat eine umstrittene Wildcard eingeführt für ehemals erfolgreiche Aktive, um ihnen ein Comeback bei den Rennen ihrer Wahl zu ermöglichen.
Das sei schon, sagt Hirscher, "eine richtig coole Sache. Vielleicht ist auch der Felix (Neureuther, Anm. d. Red.) noch einmal bereit, dass er sagt, hey, ich möchte in Kitzbühel noch einmal mitfahren."
Der mittlerweile 40 Jahre alte Deutsche hatte seine Karriere ebenfalls 2019 beendet.
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(SID)
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