Marta Bassino schwer verletzt: Italienerin zieht sich im Training Fraktur des Schienbeinkopfes zu und verpasst Olympia

Marta Bassino wird die Olympischen Winterspiele 2026 in ihrer italienischen Heimat verletzungsbedingt verpassen. Wie der italienische Skiverband FISI mitteilte, ist die frühere Weltmeisterin nach ihrem Trainingssturz vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden erfolgreich in Mailand operiert worden und werde "frühestens in vier bis sechs Monaten wieder auf Skiern stehen können".

Marta Bassino zog sich im Schnalstal eine Verletzung zu

Fotocredit: Getty Images

Damit wird die 29-Jährige, die sich eine "laterale Fraktur der Tibiakopffläche im linken Bein" zugezogen hatte, an den Winterspielen in Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar 2026 bei Eurosport und discovery+) definitiv nicht teilnehmen können.
Ausgerechnet dort hatte Bassino 2021 den WM-Titel im Parallelrennen gewonnen, 2023 wurde sie zudem Weltmeisterin im Super-G.
Für das alpine Frauenteam der Gastgeber ist es der nächste Rückschlag. Zuletzt hatte sich bereits Slalom-Fahrerin Marta Rossetti beim Gletschertraining im Schnalstal das Kreuzband gerissen, auch Weltmeisterin und Gesamtweltcup-Siegerin Federica Brignone ist mit ihrem Schien- und Wadenbeinbruch sowie Kreuzbandriss aus dem vergangenen April mehr als fraglich.
"Ich denke, es wird unmöglich für mich sein, vor Januar oder direkt vor den Olympischen Spielen wieder in den Wettbewerb einzusteigen", sagte sie zuletzt.
(mit SID)
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Quelle: Eurosport


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