Mikaela Shiffrin stapelt vor Weltcup-Auftakt in Sölden tief - US-Superstar startet mit Vorsicht in die neue Saison

Mit den Olympischen Spielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo als Höhepunkt wird der anstehende Winter ein besonderer - und löst sogar bei Granden wie Mikaela Shiffrin ein Kribbeln aus. "Ich bin nicht bereit, ich bin aufgeregt", stapelte die US-Amerikanerin beim Media Day von Ausrüster Atomic traditionell tief. In der neuen Saison will die 30-Jährige böse Geister der Vergangenheit vertreiben.

Highlights: Shiffrin feiert historischen 100. Weltcup-Sieg

Quelle: Eurosport

Der Weltcup-Winter 2024/25 gestaltete sich für Shiffrin nämlich zur Achterbahnfahrt. Auf einen starken Saisonstart mit zwei Siegen aus drei Rennen folgte Ende November nämlich ein verhängnisvoller Sturz im Riesenslalom von Killington.
Die zweimalige Olympiasiegerin zog sich dabei eine Einstichwunde im Unterleib zu und fiel für zwei Monate aus. In den darauffolgenden Wochen berichtete sie offen von einer posttraumatischen Belastungsstörung, dunklen Gedanken und dem Gefühl der Lebensgefahr.
Ein ungewohnter Umgang mit einem derart sensiblen Thema - der für Shiffrin letztlich aber bei der Bewältigung mentaler Hürden von enormer Bedeutung war.
"Das Teilen, Sprechen und Sich-Mit-Anderen-Vernetzen über mein Leben und meine Erfahrungen hat mir unglaublich geholfen, zu wachsen, mich weiterzuentwickeln und nach traumatischen Erlebnissen und Verletzungen wieder nach vorne zu schauen", erklärte die achtmalige Weltmeisterin nun zwei Wochen vor dem Weltcup-Auftakt in Sölden (25. bis 26. Oktober live und on-demand bei discovery+).
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Mikaela Shiffrin beim Atomic Media Day

Fotocredit: Getty Images

Shiffrin peilt sechsten Gesamtweltcup an

Als Shiffrin im zurückliegenden Januar ihr Comeback feierte, konnte sie nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Vor allem der Riesenslalom bereitete ihr große Probleme: In den drei Rennen nach ihrem Sturz landete sie einmal auf dem 25. Platz, zweimal schied sie in Durchgang eins aus.
"Ich habe den Fokus sehr auf Riesentorlauf gelegt, wo ich mich jetzt viel stärker fühle als am Saisonende", merkte die Rekord-Weltcupsiegerin an. "Zwar habe ich noch Arbeit vor mir, aber ich bin sehr glücklich mit den Fortschritten. Ich fühle ein großes Vertrauen in die Leute um mich herum."
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Historisches Aus in Durchgang eins: Shiffrin verpasst Top 30

Quelle: Eurosport

Fünf große Kristallkugeln hat sie bereits in ihrem Trophäenschrank, mit einem sechsten Gesamtweltcup würde Shiffrin mit Rekordsiegerin Annemarie Moser-Pröll gleichziehen.
Dafür muss sie in den Technik-Disziplinen aber an ihre Dominanz vergangener Jahre anschließen. Die Abfahrt bleibt nämlich ein Tabu für den US-Star, zudem geht sie im Super-G vorerst nicht an den Start.
"Den Super-G lasse ich mir offen, weil ich die Disziplin liebe und gerne wieder fahren würde. Wir werden vor Olympia eine Entscheidung treffen und schauen, ob es Sinn macht", führte sie aus.

Cortina als letzter Olympia-Tanz?

Stichwort Olympia: Wie blickt Shiffrin eigentlich auf ihre Zukunft?
Auf die Frage, ob die Winterspiele in Cortina d'Ampezzo die letzten ihrer Karriere sein werden, gab sich die Ski-Queen zurückhaltend. "Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht", meinte sie.
Eines konnte Shiffrin mit Blick auf die Dauer ihrer Laufbahn aber bereits jetzt ausschließen: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich wie Lindsey Vonn mit 40 noch fahren werde."
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Hirscher wieder auf Skiern - aber "noch ein langer, langer Weg"

Quelle: Eurosport


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