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Thomas Dreßen findet deutliche Wortezu Plänen von FIS-Boss Johan Eliasch: "Absoluter Schwachsinn"
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Publiziert 24/01/2023 um 13:49 GMT+1 Uhr
Thomas Dreßen hat die Globalisierungspläne von FIS-Präsident Johan Eliasch mit deutlichen Worten kritisiert. "Dass darüber diskutiert wird, in Dubai ein Skirennen abzuhalten, finde ich absoluten Schwachsinn", sagte der 29-Jährige bei "Blickpunkt Sport" im "BR". Ende 2021 hatte der schwedisch-britische Skifunktionär erklärt, dass "Indoor-Events" in Zukunft zum Thema werden könnten.
Thomas Dreßen
Fotocredit: Getty Images
Nachdem die FIS in einer Skihalle in Dubai Ende 2021 ein erstes offizielles Rennen austrug, sagte Eliasch über den Testlauf: "Indoor-Ski-Events könnten durchaus Potenzial haben, vor allem über den Sommer hinweg."
Dreßen stellte zwar klar, dass es nicht grundsätzlich falsch sei, etwas Neues zu probieren. Man müsse sich in der Tat stets Gedanken machen, wie man den Sport und die Wettbewerbe verbessern könne. Auch, um weiter für die Jugend interessant zu bleiben. Es sei essentiell, dass "die Kinder nach wie vor Skifahren lernen wollen".
Doch man müsse der Realität ins Auge blicken, wie Dreßen bei "Blickpunkt Sport" betonte: "Skifahren wird nie im Leben eine Weltsportart werden. Dafür sind wir viel zu sehr an Orte und an Jahreszeiten gebunden."
Wichtig sei es daher, sich an nachhaltige Märkte zu orientieren - und nicht an den Emiraten. "Ich bezweifle, dass wenn in Dubai ein Rennen stattfindet, Kinder in zehn oder 15 Jahren sagen: Wir wollen Skifahrer werden."
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